Mordfall Manfred K. (†73) Brisante Details: Täter (30) soll Sex-Partner von Kölner Wirt gewesen sein

Gastwirt Manfred K. wurde in seiner Kneipe „Zur alten Post“ in Köln-Weiden getötet. Jetzt sind neue Details bekannt geworden.

Nach der schrecklichen Bluttat in Köln-Weiden liegt das Ergebnis der Obduktion vor. Auch gibt es Hinweise darauf, dass es sich um eine Beziehungstat gehandelt hat.

Das Motiv ist allerdings noch unklar. Wie Ulrich Bremer von der Kölner Staatsanwaltschaft am Montag (28. März) gegenüber EXPRESS.de bekanntgab, schweigt der Tatverdächtige (30) zu den Vorwürfen. Gastwirt Manfred K. (†73) war am Freitagmorgen (25. März) blutüberströmt in seiner Kneipe „Zur alten Post“ gefunden worden.

„Zur alten Post“: Kölner Gastwirt von seinem Geliebten getötet?

„Was die Tat konkret ausgelöst hat, ist noch nicht geklärt“, so Ulrich Bremer, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Nach dem Ergebnis der Obduktion sei mehrfach auf den Geschädigten eingestochen worden. Bremer: „Es bestehen Hinweise darauf, dass Beschuldigter und Opfer eine sexuelle Beziehung hatten.“

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Manfred K. wohnte seit dem Tod seines Lebensgefährten alleine in einer Wohnung über der Gaststätte. Bereits kurz nach der Tat wurde EXPRESS.de aus seinem Umfeld erzählt, dass „Manni“ jüngere Männer mochte und wenn ihm einer gefiel, er diesen mit zu sich nach oben genommen habe. „Vielleicht ist er diesmal an den Falschen geraten“, vermutete ein guter Bekannter bereits früh.

Kölner Kneipe „Zur alten Post“: Treff von Karnevalisten und Fußballfans

Gastwirt Manfred K. (†73) lag am Freitagmorgen schwerst verletzt in seiner Kneipe „Zur alten Post“ im Kölner Westen. Zeugen alarmierten die Rettungskräfte, doch Manfred K. starb noch am Tatort.

Ein Schock für das Umfeld von Manfred K., der die Gaststätte auf der Goethestraße in Köln-Weiden schon seit Jahrzehnten führte und auch mit Prominenten wie Udo Lattek und Rex Gildo befreundet war. Als Karnevalsfan war der 73-Jährige beliebt und pflegte enge Beziehungen zur Prinzengarde Frechen 1935 e.V., wo er Ehrensenator war.

Blumen und Kerzen für den toten Gastwirt in Köln-Weiden.

Ein Bild vom Sonntag (27. März): Mit Blumen und anderen Dingen trauern Freundinnen und Freunde um den toten Manfred K.

Wie beliebt K. war, zeigt sich in den Tagen nach der Tat vor seiner Kneipe. Fußball-Fans legen Vereinsutensilien vom BVB oder dem 1. FC Köln nieder, der Veedelsclub SV Weiden hat ein Trikot aufgehängt. Mit emotionalen Worten verabschieden sich Stammgäste von Manfred K., legen Blumen und Karten nieder.

Gastwirt „Zur alten Post“ getötet – Polizei verhaftet Verdächtigen

Der 30-jährige Tatverdächtige war noch am Abend des Tattages in seiner Wohnung festgenommen worden. Zeugenaussagen und die Auswertung der am Tatort gesicherten Spuren hätten die Ermittler auf die Spur des verdächtigen Kölners geführt, erklärte die Polizei. Seit Samstag sitzt der 30-Jährige wegen des Verdachts des Totschlags in U-Haft.

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