Lkw auf Autobahn gestoppt Kölner Polizei macht schockierenden Fund unter dem Fahrzeug

Ein roter Lkw steht an der Straße. Das Fahrzeug wurde von der Autobahnpolizei Köln aus dem Verkehr gezogen – es wies erhebliche Mängel auf.

Ein Schrott-Lkw wurde von der Autobahnpolizei Köln am 3. Mai aus dem Verkehr gezogen. Die Polizei veröffentlichte am 5. Mai das Foto.

Die Autobahnpolizei Köln hat am Dienstagnachmittag (3. Mai) einen Lkw aus dem Verkehr gefischt – und machte am Fahrzeug eine schockierende Entdeckung.

Da staunten selbst die erfahrenen Einsatzkräfte der Autobahnpolizei Köln als das Fahrzeug auf die Waage kam: Ein 3,5-Tonner, der auf der A 61 bei Gymnich unterwegs war, sei laut Polizeiangaben ganze 80 Prozent überladen gewesen.

Dazu kam, dass die viel zu schwere Ladung auch noch unzureichend gesichert war – nur zwei dünne Spanngurte sollten fünf Metallcontainer am Herunterfallen hindern.

Schrott-Lkw von Kölner Autobahnpolizei gestoppt

Den schockierendsten Fund machte die Kölner Polizei aber nicht auf, sondern unter dem Wagen: Die Bremsleitungen des Fahrzeuges waren nur lose mit Kabelbinder festgemacht.

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Ein blauer Kabelbinder ist um eine Bremsleitung gewickelt. Der Lkw wurde von der Kölner Autobahnpolizei aus dem Verkehr gezogen.

Die Bremsleitungen des überladenen Lkw, den die Autobahnpolizei am 3. Mai aus dem Verkehr zog, waren nur mit Kabelbinder festgezurrt.

Auch die Handbremse sei nicht mehr ganz intakt gewesen und die Frontscheibe sowie der Rahmen gerissen.

Rekordverdächtig: Polizei Köln entdeckt am Lkw dutzende Mängel

Der Gutachter habe rekordverdächtige 44 Mängel am Fahrzeug entdeckt. Logische Konsequenz: Er stufte den Wagen als nicht verkehrssicher ein.

Doch auch der Fahrer selbst schien buchstäblich neben der Spur gewesen zu sein: Die Polizei ordnete eine Blutprobe an. Der Verdacht: Der 29-Jährige stand bei der Fahrt unter Drogeneinfluss. (str)

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