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Razzia der Kölner PolizeiVerdacht gegen Vater und Tochter – sogar Ferrari und Luxustaschen aufgetaucht

Polizeifahrzeuge und -beamte stehen auf einer Straße.

Der Kölner Polizei ist ein Schlag gegen Subventionsbetrug gelungen. Das Symbolfoto zeigt einen Einsatz am 4. Juni 2024 in Baden-Württemberg.

Für viele waren die Coronahilfen überlebenswichtig – Mitglieder einer mutmaßlichen Betrugsband sollen sich von dem Geld einen Ferrari und Luxushandtaschen gekauft haben. Jetzt ging es ihnen an den Kragen!

von Iris Klingelhöfer (iri)

Schlag gegen mutmaßliche Subventionsbetrüger! Am Dienstagvormittag (11. Juni 2024) hat die Kölner Polizei gemeinsam mit der Steuerfahndung zahlreiche Durchsuchungsbeschlüsse, Vermögensarreste sowie zwei Untersuchungshaftbefehle vollstreckt. 

Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt acht Beschuldigte, darunter zwei Personen, die als Haupttäter gelten – nach Informationen von EXPRESS.de soll es sich dabei um Vater (57) und Tochter (23) handeln! Sie sollen Coronahilfen und Flut-Soforthilfen im großen Stil abgezockt haben. Es geht um mehr als eine Million Euro! 

Schlag gegen Subventionsbetrug: Kölner Polizei mit Großeinsatz 

Der Großeinsatz, bei dem Kräfte in mehreren Städten zuschlugen, erfolgte unter der Federführung der Kölner Staatsanwaltschaft und Polizei. Insgesamt wurden 21 Objekte im Rheinisch-Bergischen Kreis, in Köln, Leverkusen, Bad Honnef, Mülheim an der Ruhr, Duisburg sowie in Hessen, Bayern und Sachsen durchsucht. Außerdem kam es zu Einsätzen in Polen. 

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Im Rheinisch-Bergischen wurden die beiden Haftbefehle vollstreckt – dort wurden Vater und Tochter festgenommen, so EXPRESS.de-Infos. Ihnen wird vorgeworfen, zwischen März 2021 und April 2022 außerordentliche Wirtschaftshilfen zur Abfederung pandemiebedingter Umsatzeinbußen im Gesamtumfang von mehr als 1,1 Millionen Euro beantragt zu haben. Davon waren letztendlich 320.000 Euro ausgezahlt worden.

Dieses Geld sollen sie dann über fingierte Geschäftsbeziehungen auf polnische Konten weitergeleitet haben.

Auch Fluthilfen zu Unrecht beantragt: Kölner Einsatzkräfte mit umfangreichen Beschlagnahmungen

Nach der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 sollen die mutmaßlichen Haupttäter außerdem Anträge auf „Starkregen-Soforthilfe“ in Höhe von insgesamt rund 1,2 Millionen Euro gestellt haben – ohne, dass ein entsprechender Schaden vorgelegen haben soll. Zur Auszahlung kamen rund 972.000 Euro. 

Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittlerinnen und Ermittler diverse hochwertige Computertechnik im Wert von mehreren 10.000 Euro, Goldbarren und Münzsammlungen sowie ein Kontoguthaben von voraussichtlich 75.000 Euro.

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Ein Ferrari sowie diverse Luxushandtaschen, die mutmaßlich von dem ergaunerten Geld gekauft wurden, waren bereits im Vorfeld gesichert worden.

Die länderübergreifenden Maßnahmen wurden durch Eurojust in Den Haag unterstützt. Ermittelt wird wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Subventionsbetruges und Geldwäsche. Unter den insgesamt acht Beschuldigten sind neben der 23-Jährigen drei weitere Frauen.