Großeinsatz in der Kölner Innenstadt. Linke Aktivistinnen und Aktivisten haben die SPD-Zentrale besetzt. Die Magnusstraße ist gesperrt.
Kölner CityLinke Aktivisten besetzen SPD-Zentrale – Straße gesperrt

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Die Polizei löste am Freitagmittag eine Besetzung der SPD-Parteizentrale in Köln auf.
29.08.2025, 13:07
Rund 20 Personen haben am Freitag (29. August) die SPD-Zentrale in der Kölner Innenstadt besetzt und weigerten sich, das Gebäude freiwillig zu verlassen. Draußen vor der Tür bildete sich eine Spontan-Versammlung, deren Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich mit den Besetzerinnen und Besetzern solidarisierten.
Die Polizei rückte an und sperrte die Magnusstraße. Eine Sprecherin der Behörde sagte, man begleite die Menschen aus dem Haus und nehme ihre Personalien auf. Bislang verlaufe der Einsatz friedlich.
Zu der Aktion bekannte sich die Gruppe „Rheinmetall Entwaffnen“. Die Besetzung ist Teil ihrer „Aktionstage“, mit denen sie gegen Krieg und Aufrüstung protestieren. Die Gruppe campt noch bis Sonntag in Zelten im Inneren Grüngürtel.
Gleichzeitig läuft ein weiterer Einsatz in Kalk: Vor der Deutz AG in der Dillenburger Straße versammelten sich mehrere vermummte Personen. Hier ist die Polizei mit einer Hundertschaft vor Ort.
Brisant war bereits im Vorfeld der Streit um das Protest-Camp. Die Polizei hatte es verboten und auf gewalttätige Auseinandersetzungen in anderen Städten verwiesen. Doch das Oberverwaltungsgericht Münster kippte das Verbot. (red)