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Kölner (94) getötetAbgeschoben, illegal, geduldet – Schock-Infos zu mutmaßlichem Mörder-Trio

Ein Beamter der Spurensicherung ist an einem Tatort.

Copyright: Jason Tschepljakow/dpa

Die Polizei (Symbolfoto) konnte nach dem Mord an dem Kölner (94) mehrere DNA-Spuren sichern.  

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Nach dem bestialischen Mord an einem 94-jährigen Kölner sitzen inzwischen drei Männer in U-Haft. Die Ermittlungen führen ins Clan-Milieu.

Gefesselt und gefoltert: Als die beiden Kinder von Hans W. (94) den Bungalow ihres Vaters in Köln-Neubrück betreten, beginnt für sie ein Albtraum. Der 94-Jährige liegt tot auf dem Boden seines Schlafzimmers – seine Leiche weist erhebliche Verletzungen auf, die auf massive Gewalt hindeuten. Zudem ist alles durchwühlt worden.

Neun Tage später, am 12. Mai, nimmt die Polizei zwei Tatverdächtige (30, 59) fest. Am 19. Mai einen weiteren mutmaßlichen Komplizen (36). Was der „Kölner Stadt-Anzeiger“ jetzt über die Tatverdächtigen berichtet, macht fassungslos.

Mord in Köln-Neubrück: Alle Beschuldigten polizeibekannt

Demnach waren am Tatort Fingerabdrücke und Zigarettenstummel sichergestellt worden. Ein DNA-Abgleich brachte die Kripo dann zunächst auf die Spur des 30-jährigen Nenad A., ein Serbe ohne festen Wohnsitz und mit dicker Strafakte, daher war seine DNA gespeichert.   

Laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ sollte A. abgeschoben werden, sei dann aber freiwillig ausgereist, um dann wieder illegal einzureisen. Er hätte also eigentlich gar nicht mehr in Deutschland sein dürfen. Seine Festnahme nach dem Mord: Zufall. 

Nenad A. geriet in den Fokus einer Streifenwagenbesatzung, weil er mit seinem Opel Corsa auf dem Standstreifen der A1 bei Remscheid geparkt hatte. Als die Einsatzkräfte ihn kontrollieren wollten, gab er Gas, konnte aber wenig später gestoppt werden. Nach seiner Festnahme packte der 30-Jährige aus, nannte Namen von mutmaßlichen Mittätern. 

Einer wurde daraufhin in einer Flüchtlingsunterkunft in Köln-Mülheim festgenommen. Auch er soll bestens polizeibekannt sein, dennoch, so der „Kölner Stadt-Anzeiger“, sei seine Aufenthaltsgenehmigung vom Ausländeramt immer wieder verlängert worden.

Mord-Ermittlungen führen ins Clan-Milieu

Zuletzt gelang die Festnahme von Bajram K. (36) am Hauptbahnhof Salzburg, Österreich, der zur Fahndung ausgeschrieben war. Er soll wegen zahlreicher Taten, darunter Eigentums-, Sexual- und Gewaltdelikte, vorbestraft sein. Und: Der gebürtige Mazedonier soll bereits mehrfach abgeschoben worden und am 29. April 2024 zum dritten Mal unerlaubt wieder nach Deutschland eingereist sein.

Die Ermittlungen in dem bestialischen Mordfall würden ins Clan-Milieu führen, so der „Kölner Stadt-Anzeiger“. Konkret zu einer kriminellen Großfamilie, die in einer städtischen Unterbringungseinrichtung in Kalk leben soll. 

Ob oder wie die Festgenommenen familiär zueinander stehen und ob es weitere Tatverdächtige gibt, ist bislang unklar. Laut Ulrich Bremer, Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft, spreche die derzeitige Beweislage dafür, dass die Beschuldigten das Haus des Rentners gezielt ausgespäht hatten. Die Ermittlungen zur Beute laufen noch. Bislang fehlt wohl lediglich ein E-Bike. (red)

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