Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki soll trotz Verdachtsmeldung zu übergriffigem Verhalten gegenüber Jugendlichen einen Priester befördert haben.
Erzbistum nimmt StellungNeue Vorwürfe gegen Kölner Kardinal Woelki

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Gegen den Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki gibt es neue Vorwürfe.
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Neue Vorwürfe gegen den Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki!
Diese werden von der unabhängigen Aufarbeitungskommission im Erzbistum Köln erhoben. Demnach beförderte Woelki einen Priester ohne eine gründlichere Prüfung von Verdachtsmeldungen auf einen Posten „mit Personalverantwortung“. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Laut Gutachten habe es zu dem Zeitpunkt bereits anonyme Hinweise gegeben, wonach der Geistliche Minderjährigen gegenüber übergriffig geworden sei.
Vorwürfe gegen Kölner Kardinal Woelki
Die geltenden Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz schreiben laut „FAZ“ vor, dass Woelki die Staatsanwaltschaft hätte informieren müssen. Doch genau das habe er nicht getan. Die Vorfälle sollen sich während der Amtszeit von Woelkis Vorgänger, Joachim Kardinal Meisner, ereignet haben.
Laut der Stabsstelle Intervention und Aufarbeitung des Erzbistums, die in dem Gutachten zitiert wird, würden in der anonymen Meldung Handlungen beschrieben, „die einen Anfangsverdacht im strafrechtlichen Sinne begründen“. Gegenüber dem WDR teilte das Erzbistum mit, dass zu Beginn der Amtszeit von Kardinal Woelki der Umgang mit Fällen von sexuellem Missbrauch unbefriedigend gewesen sei. Das sei inzwischen anders. (red)
