Wer während der Autofahrt müssen muss, sollte sich das in Nordrhein-Westfalen besser verkneifen. Der ADAC hat in NRW acht Rastplätze unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist katastrophal.
Auch Anlagen bei KölnMieses Rastplatz-Zeugnis für NRW

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Der Rastplatz Wittenhorst an der A3 kam mit einem „sehr mangelhaft“ besonders schlecht weg.
Pünktlich zum Ferienstart in NRW fällt das Zeugnis für die Ratsplätze in NRW ernüchternd aus. Fehlende Sauberkeit, kein Toilettenpapier, kaputte oder leere Seifenspender: Viele Sanitäranlagen auf unbewirtschafteten Rastplätzen an den Autobahnen haben in einem Test des ADAC katastrophal schlecht abgeschnitten. Klassenziel nicht erreicht!
Dabei ist der Gang zur Toilette einer der Hauptgründe für das Ansteuern der Rastplätze. Bitter: Die acht in NRW getesteten Rastplätze fielen allesamt durch. Die Sanitäranlagen bewertete er bei drei mit „sehr mangelhaft“, drei mit „mangelhaft“. Gerade einmal zwei Rastplätze erreichten ein „ausreichend“.
Vorwurf: Rastplätze „systematisch vernachlässigt“
Besonders schlecht kamen die Sanitäranlagen an den Rastplätzen Hoxhöfe (A44 Krefeld/Wittlich), Wittenhorst (A3 Hamminkeln/Emmerich-Oberhausen) und Sürenheide (A2 Gütersloh) weg. Die Tester und Testerinnen hielten die Bedingungen für indiskutabel und vergaben ein „sehr mangelhaft“. Mit „mangelhaft“ nur wenig besser wurden die Toiletten der Anlagen Rur-Scholle (A4 Düren), Hasetal (A1 Osnabrück) und Oberste Heide (A1 Weilerswist/Köln) eingestuft.
Ein „ausreichend“ vergab der ADAC an die Sanitäranlagen von Logebachtal (A3 Bad Honnef/Bonn (Siebengebirge) und Röllingser Graben (A44 Soest).
Bundesweit fielen 62 Prozent der insgesamt 50 getesteten Rastplätze den Angaben zufolge bei den sanitären Anlagen durch.
Die Toiletten sollten deutlich öfter gereinigt und mit Toilettenpapier versorgt werden, fordert Roman Suthold, Verkehrsexperte des ADAC in NRW. Die Ergebnisse der im Monat März erfolgten Tests zeigten, dass die unbewirtschafteten Rastplätze weiterhin systematisch vernachlässigt würden.
Auch in diesen Kategorien fielen die NRW-Rastplätze durch
Weitere Kategorien der Tests sind Außenanlagen, Verkehr und Parken sowie persönliche Sicherheit. Die Sanitäranlagen haben eine hohe Gewichtung in der Gesamtbewertung der getesteten unbewirtschafteten Rastplätze.
In NRW bewerteten die Tester in ihrer Gesamtbewertung vier der acht unter die Lupe genommenen Rastplätze mit „mangelhaft“: Rur-Scholle (A4), Hasetal (A1 bei Osnabrück), Oberste Heide (A1 bei Köln) und Hoxhöfe (A44 bei Krefeld).
Der Rastplatz Wittenhorst an der A3 nahe den Niederlanden erhielt sogar „sehr mangelhaft“. Logebachtal (A3 bei Bonn) und Sürenheide (A2 bei Gütersloh) wurden mit „ausreichend“ bewertet. Mit „gut“ in der Gesamtbewertung schnitt im ADAC-Test nur der NRW-Rastplatz Röllingser Graben an der A44 bei Soest ab. (mit dpa)
Welche Erfahrungen habt ihr auf dem Weg zur Arbeit oder in den Urlaub auf Rastplätzen gemacht? Schickt uns eure Eindrücke im Foto oder Video.
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