Kölner Veedel Kurioser Anruf führt Polizei zu Mega-Drogenplantage – über zwei Etagen

Ein mit Alufolie verkleideter Raum steht voll mit Cannabispflanzen.

Bei einem Einsatz am Mittwochabend (10. August 2022) entdeckte die Kölner Polizei eine Cannabisplantage in einem unbewohnten Haus in Köln-Niehl. 

Die Polizei wurde wegen einer verletzten Person in einem unbewohnten Haus alarmiert. Doch als die Einsatzkräfte das Haus betraten, staunten sie nicht schlecht. 

Eine Cannabisplantage mit mehr als 1000 Pflanzen hat die Polizei am Mittwochabend (10. August) in einem unbewohnten Einfamilienhaus an der Boltensternstraße in Köln-Niehl entdeckt. 

Die Pflanzen seien bereits mehr als einen Meter groß gewesen, erklärte ein Polizeisprecher.

Polizei Köln: Cannabisplantage über zwei Hausetagen

„Beide Etagen des Hauses waren für die Aufzucht der Pflanzen mit Aluminiumfolie verkleidet und mit leistungsstarken Lampen, Kühlaggregaten, Luftfiltern sowie Ventilatoren ausgestattet“, schilderte der Sprecher der Polizei Köln weiter.

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Lediglich in einem Raum hätten die Einsatzkräfte Matratzen sowie einige persönliche Gegenstände gefunden, die nun mit Blick auf die Betreiber der Indoor-Anlage ausgewertet würden.

Die Polizei war alarmiert worden, weil sich angeblich eine verletzte Person in dem unbewohnten Haus befinden sollte. Dies war nicht der Fall. Laut Polizeisprecher haben die Einsatzkräfte auf dem betreffenden Grundstück keine Person angetroffen. 

Zur Bestimmung des Wirkstoffgehaltes der etwa 25 bis 40 Kilogramm schweren, für den Drogenkonsum nutzbaren, Pflanzenteile werden Stichproben an das LKA geschickt. Der vom Wirkstoffgehalt abhängige Verkaufswert des aus den Pflanzen gewonnenen Cannabisertrags liegt zwischen 120.000 und 200.000 Euro. (iri)

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