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Rennen durch Köln Skrupelloser Porsche-Fahrer (26) verliert mehr als Führerschein

Raser Würzburg

Ein Raser in Mülheim ist, wie auf diesem Archivfoto aus Würzburg vom 4. Dezember 2019, in hohem Tempo an Fußgängern vorbeigerast. 

Köln – Das wird teuer. Mit 130 Sachen ist ein junger Autofahrer (26) am Samstagabend (27. März 2021) im Porsche über den Clevischen Ring in Mülheim gerast. Bis eine Zivilstreife dem Solo-Rennen ein Ende bereitet.

  • 26-Jähriger aus Köln heizt mit 130 km/h durch Mülheim
  • Zivilstreife erwischt Raser 
  • Kölner nicht nur Führerschein los

Zum Glück ist bei dieser Wahnsinns-Tour nichts passiert. Dem 26-jährigen Raser waren am Samstagabend um 22 Uhr offenbar ein wenig die Sicherungen durchgebrannt. 

Köln-Mülheim: Raser mit 130 km/h unterwegs

Am Clevischen Ring in Mülheim beschleunigte der Autofahrer seinen Porsche Panamera nach Polizei-Angaben auf bis zu 130 km/h. Maximal 50 sind an der Stelle erlaubt.

Im wilden Slalom schlängelte sich der Solo-Rennfahrer durch den Verkehr. Überholte andere Autos links und rechts. 

130 km/h: Raser geht Kölner Polizei ins Netz

Am Wiener Platz soll er an einer Ampel so nah an wartenden Fußgänger vorbei geschossen sein, dass diese erschrocken zurücksprangen. 

Was der Porsche-Fahrer nicht wusste: Eine Zivilstreife hatte sich ihm an die Fersen gehängt. Auf Höhe Bergisch Gladbacher Straße stoppten die Ermittler die Rasertour

Kölner Raser kann mit hohem Bußgeld rechnen

Führerschein und Wagen wurden beschlagnahmt. Sollte sich das Tempo bestätigen, darf sich der junge Mann auf eine saftige Strafe gefasst machen: Der Bußgeldkatalog sieht allein für die Geschwindigkeitsübertretung 600 Euro vor. 

Dazu gibt es zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot. (pvr)

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