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Sterneküche statt Veedels-Kneipe Erkannt? Kölner Kult-Lokal erfindet sich nach 30 Jahren neu

Neue Inneneinrichtung im ABS: Das Kölner Kult-Lokal eröffnet am Freitag (12. November 2021) mit neuem Konzept und dem neuen Namen: „Rays.“

Das Kölner Kult-Lokal ABS mit Neueröffnung am Freitag (12. November 2021). In Zukunft kochen hier Sterneköche und das Lokal heißt: „Rays.“ 

Das ABS am Gottesweg 135 in Köln-Sülz ist rundumsaniert worden und eröffnet am Freitag (12. November 2021) sogar mit einem neuen Namen und Sterne-Konzept.

Köln. Nach einem Jahr Dauerbaustelle ist es bald soweit: Das ABS kehrt zurück, doch das Kölner Kult-Lokal heißt jetzt: „Rays“ und geht mit einem komplett neuen Konzept und Sterneküche an den Start. Was sich radikal verändert hat und was im Restaurant bleiben wird, schildert „Rays“-Co-Chef Dylan Stuka gegenüber EXPRESS.de.

Köln: Alles neu im Kult-Lokal – ABS am Gottesweg heißt jetzt „Rays“

Ursprünglich wollte ABS-Betreiber Raimund Stuka gar nicht alles verändern, doch letztendlich ist es doch so gekommen. Gemeinsam mit einer Innenarchitektin hat er das Lokal seit November 2020 einer unglaublichen Verwandlung unterzogen und die komplette Einrichtung von damals dem Erdboden gleich gemacht. Nun heißt das Lokal: „Rays“, hier kochen ab Freitag (12. November 2021) Sterneköche, und es ist sogenanntes „Fine-Dining“ angesagt.

Wie ist das ABS-Team auf den neuen Namen gekommen?

„Nach dem etwas harten Namen: „ABS“ hatten wir schon länger vor, uns einen etwas weicheren Namen zu überlegen. Der Name: „Rays“ hat jetzt einen schönen Doppeleffekt, „Ray“ ist einmal der Spitzname von meinem Vater Raimund Stuka, dem der Laden seit mittlerweile 30 Jahren gehört und gleichzeitig bedeutet „Rays“ auf Englisch „Strahlen“, was sich in unserer neuen Einrichtung mit vielen Lampen und besonderer Beleuchtung widerspiegelt“, erklärt Co-Chef Dylan Stuka gegenüber EXPRESS.de.

Köln: „Rays“ in Sülz jetzt mit Sterne-Köchen aus dem Rheinauhafen

Tatsächlich erstrahlt das Kölner Kult-Lokal nun in jeder Hinsicht in neuem Glanz. Wo es früher auch mal rustikaler herging und Fußball gezeigt wurde, soll jetzt Sterne-Essen serviert werden.

Eigentlich war das nicht geplant, dass in der neuen Küche Spitzenkräfte aus der Kölner Sterne-Gastronomie die Kochlöffel schwingen. Doch der bisherige Chefkoch und Barchef aus dem Ox & Klee im Rheinauhafen in Köln, Erik Schmitz und Michael Elter sind selbst auf das ABS-Team zugekommen, und dann war die Freude entsprechend groß. 

Köln: „Wollen Karnevalskultur im „Rays“ wieder aufleben lassen“

Trotzdem will man in Sülz zukünftig nicht ganz auf Altbewährtes verzichten. Die legendären Karnevalspartys aus den vergangenen Jahren sollen auch im „Rays“ wieder gefeiert werden versichert Co-Chef Dylan Stuka. Man habe die Einrichtung extra so eingebaut, dass man sie zum Beispiel für Karnevalspartys auch herausnehmen könnte.

Kneipenkarneval Weiberfastnacht in der Kneipe ABS.

Die legendären Karnevalspartys sollen auch im „Rays“ wieder stattfinden. Auf dem Foto ist der Kneipenkarneval im ABS 2018 zu sehen. 

„Wir wollen die Karnevalskultur auch im „Rays wieder aufleben lassen, das steht fest und wir wollen auch generell ein Veedels-Lokal bleiben“, betont Stuka. Generell habe man aber etwas Neues ausprobieren wollen und sich schließlich beim Essen im „Rays“ für bessere Qualität und ein hochpreisiges Konzept entschieden.

Kölner Lokal: „Haben Wert darauf gelegt, dass unser Menü nicht 150 Euro kostet“

Aber: „Gerne möchten wir die Sterneküche in Sülz einem breiteren Publikum zugänglich machen. Klar, nicht jeder kann sich das täglich leisten, aber zu besonderen Anlässen definitiv. Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass wir „veedelsnah“ bleiben und unser Menü nicht 150 Euro kostet – sondern, dass ein vegetarisches Menü auch schon für 50 Euro zu haben ist und beim Kölsch werden wir jetzt bei 2,20 Euro landen“, erklärt Stuka.

Köln: „ABS“-Club im Keller bleibt erhalten

Die Fußballübertragung aus alten ABS-Tagen wird es im „Rays“ künftig zwar wahrscheinlich nicht mehr geben. Der Fokus liege nun klar auf gutem Essen und dem Bar-Bereich. Doch der Club im Keller soll bleiben und vielleicht sogar „ABS-Club“ heißen, kündigt Stuka an.

„In etwa zwei bis drei Monaten wird der ABS-Club wieder aufmachen, da freuen wir uns schon drauf. Dort unten wird es coole Partys geben und bestimmt auch wieder Jazz-Konzerte oder Poetry-Slams“ so Stuka. Am Freitag (12. November 2021) soll das „Rays“ eröffnen. Man sei schon gespannt auf die neuen und alten Gäste aus dem Veedel.

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