Lokal kennt nur Krise Doch jetzt läuft’s: Kölner Restaurant räumt begehrten Preis ab

Köln: Das Deli Sülz ist Jode Lade. Mischa Najafi und Chef Dylan Stuka präsentieren ein Gericht.

Das „Deli Sülz“ ist seit dem 29. Dezember 2020 „Jode Lade“. Nun hat das Lokal den nächsten Titel abgeräumt. Im Bild: Mischa Najafi und Chef Dylan Stuka (rechts).

Das „Deli Sülz“ hatte es schwer. Immer wieder kam den Kölner Gastronomen die Corona-Pandemie dazwischen. Doch seit der Eröffnung schlägt sich das Lokal wacker und hat jetzt sogar einen begehrten Preis abgeräumt.

Köln. Es waren keine einfachen Zeiten für das Kölner Lokal „Deli Sülz“. Familie Stuka wollte das Restaurant mit dem Konzept aus New York eigentlich bereits im Sommer 2020 eröffnen.

Doch erst verlängerten sich die Bauarbeiten im alten und denkmalgeschützten „Berrenrather Hof“ und gleichzeitig kam dem Gastro-Betrieb auch noch die Corona-Pandemie und ein Lockdown nach dem anderen dazwischen.

„Deli Sülz“ Köln: „Jode Lade“ räumt nächsten begehrten Preis ab

Als es im September 2020 endlich losging, musste Familie Stuka ihr neues Publikum erst einmal erschließen. Der neue Betrieb sollte das erste und eigene Projekt von Dylan Stuka werden. Mittlerweile suchen vor allem viele junge Gäste das Restaurant auf.

Das „Deli Sülz“ hat auch das EXPRESS-Gütesiegel „Jode Lade“ bereits ergattert. Doch nun hat das Kölner Restaurant an der Berrenrather Straße den nächsten Titel abgeräumt.

Köln: Deli Sülz gewinnt Titel Trendkonzept des Jahres.

Dylan Stuka (links) und Vater Raimund Stuka bei der Preisverleihung in Düsseldorf. Das „Deli Sülz“ gewinnt den Titel: „Trendkonzept des Jahres.“

Am Montagabend (6. September) wurden in der Düsseldorfer „Seifenfabrik – Dr. Thompson’s“ bei den Fizzz-Awards 2021 die besten Gastronomiekonzepte der Branche ausgezeichnet. Dabei setzte sich das „Deli Sülz“ gegen Gastro-Betriebe aus Frankfurt und Hamburg in einer begehrten Kategorie durch.

„Deli Sülz“ Köln gewinnt Titel: „Trendkonzept des Jahres“

Die besondere Auszeichnung für das „Trendkonzept des Jahres“ ging an das „Deli Sülz“, „das mitten in der Pandemie mutig an den Start ging und sich seitdem erfolgreich als moderner Ganztagsversorger behauptet“, wie der Veranstalter den Preis begründet.

Die Veranstalter betonten bei der Preisverleihung außerdem, dass das „Deli Sülz“ bis heute komplett ohne Kurzarbeit ausgekommen ist.

Doch wie schafft man das als Gastro-Betrieb in Krisenzeiten? „Ich glaube, weil wir uns von Anfang an auf die Krise eingestellt haben, trotzdem innovativ bleiben und nicht nur Gastronomie machen, sondern auch Flohmärkte, einen Pop-up Store und einen Online-Shop haben“, sagt „Deli“-Chef Dylan Stuka dazu und freut sich über den Titel. Auch in Zukunft wolle man weiterhin neue Dinge ausprobieren und sich im Veedel mit verschiedenen Angeboten breit aufstellen.

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