Kölner Süden Sechs Weltkriegsbomben gefunden – Entschärfungen erfolgreich

Michael Daenecke und Siegfried Konopatzki hocken neben den den entschärften Bomben.

Geschafft: Michael Daenecke (links) und Siegfried Konopatzki vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf hocken neben den den entschärften Bomben.

Sechs Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg haben die Bevölkerung im Kölner Südwesten in Atem gehalten.

Köln. Im Kölner Stadtteil Rondorf kehrt am Donnerstagabend  (28. Oktober) wieder Normalität ein: Nach dem Fund von sechs Bombenblindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg, konnten fünf davon am Abend entschärft werden. Eine Bombe war nicht mehr zündfähig.

Wie die Stadt Köln mitteilte, waren die Entschärfungen nach 90 Minuten gegen 18.30Uhr beendet.  Alle Anwohner konnten danach wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren, die Straßensperrungen wurden jetzt aufgehoben, auch fährt die KVB-Linie 132 fährt die Haltestelle „Lindenweg“ wieder an.

Köln-Rondorf: Bomben erfolgreich entschärft

Die Stadt hatte den Evakuierungsradius auf 300 Meter zum Fundort der Bomben aus dem Weltkrieg im Erschließungsgebiet Rondorf Nord-West festgelegt. 

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Wegen der Entschärfungen mussten 1.240 Personen ihre Häuser und Wohnungen verlassen, 19 mussten mit Krankentransportern aus dem Gefahrenbereich evakuiert werden, darunter zehn Bewohner eines Hospizes. 40 Evakuierte fanden ein Zwischenquartier in der Turnhalle der Anne-Frank-Grundschule, alle anderen kamen bei Freunden und Bekannten unter.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln waren vor Ort. Die Fliegerbomben waren bei Sondierungsarbeiten gefunden worden. Bereits vor zwei Wochen mussten in Rondorf ebenfalls fünf Bombenblindgänger entschärft werden. (aa/jan)

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