Bombe in Köln entschärft 5000 Anwohner kehren zurück: KVB-Linien bald wieder im Normal-Betrieb

Siegfried Konopatzki und Michael Daenecke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf mit der entschärften Bombe.

Am Montag (8. November 2021) wurde eine Bombe in Köln-Sülz gefunden. Auf dem Foto sind Siegfried Konopatzki und Michael Daenecke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf mit der entschärften Bombe zu sehen. 

Im Bereich der Remigiusstraße in Köln-Sülz wurde ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die Fünf-Zentner-Bombe wurde am Montagabend erfolgreich entschärft.

Köln. In Köln-Sülz wurde am Montag (8. November) im Bereich Remigiusstraße ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die Fliegerbombe wurde gegen 18.30 Uhr erfolgreich entschärft. Sie war bei Gartenarbeiten auf einem Privatgelände entdeckt worden.

Bombe in Köln erfolgreich entschärft 

Der Kampfmittelräumdienst hat die Fliegerbombe in Köln-Sülz gegen 18.30 Uhr entschärft. Die Freigabe war um 17.51 Uhr erteilt worden.

Wegen der Evakuierung hatten rund 5000 Anwohner ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen. 46 Personen mussten mit Krankentransportern aus ihren Wohnungen in Sicherheit gebracht werden. 166 Personen fanden in den Klassenzimmern und der Turnhalle des Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasiums ein Zwischenquartier. 

Alles zum Thema Bombenfund Köln
  • Entwarnung Kölner Bombe kontrolliert gesprengt – mit viel Sand und Wasser gesichert
  • Aufatmen in Köln Trotz Komplikationen: Diese beiden Männer entschärften die Weltkriegsbombe
  • Bombe in Köln Gefahr vorbei: Zünder am Blindgänger musste gesprengt werden
  • Bombe in Köln Stadt gibt Entwarnung: Blindgänger erfolgreich entschärft
  • Bombenfunde in Köln Gefahr im Boden: So viele Verdachtspunkte gibt es im Stadtgebiet
  • Bombe in Köln entdeckt Wenige Minuten nach der Freigabe war der Blindgänger entschärft
  • Bombenalarm in Köln Blindgänger in Neuehrenfeld: Mehrere Personen verzögern Entschärfung
  • Bombe in Köln entschärft 5000 Anwohner kehren zurück: KVB-Linien bald wieder im Normal-Betrieb
  • Kölner Süden Sechs Weltkriegsbomben gefunden – Entschärfungen erfolgreich
  • Aufatmen in Kölner Veedel  Per Zufall entdeckt: Fliegerbombe hat eine Besonderheit

Laut Stadt Köln können alle Anwohner nun zurück in ihre Häuser und Wohnungen, die Straßensperren werden aufgehoben, die KVB-Linien 18, 130, 134 und 142 nehmen ihren regulären Betrieb wieder auf.

Bombe in Köln: Luftraum ab 17.30 Uhr gesperrt

Um 17.30 Uhr meldete die Stadt, dass der Luftraum gesperrt wurde. Die KVB-Linie 18 verkehrt nicht mehr zwischen den Haltestellen „Eifelwall“ und „Sülzburgstraße“, die Linien 130, 134 und 142 sind ebenfalls unterbrochen.

Zunächst musste der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort. Der vorläufige Gefahrenbereich wurde mit einem Radius von 300 Metern festgelegt.

Nach dem Fund einer Bombe in Köln-Sülz wurde der vorläufige Gefahrenbereich mit einem Radius von 300 Metern festgelegt.

Nach dem Fund einer Bombe in Köln-Sülz wurde der vorläufige Gefahrenbereich mit einem Radius von 300 Metern festgelegt.

Bombe in Köln: Uni-Center musste evakuiert werden

Für die betroffenen Anwohner aus Köln-Sülz wurde eine Anlaufstelle in der Turnhalle des Schiller-Gymnasiums eingerichtet worden (Zugang über Universitätsstraße/Zülpicher Straße). Im Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium stehen außerdem Klassenräume zur Verfügung (auf demselben Schulgelände wie das Schiller-Gymnasium).

Um die Mittagszeit hatte das Ordnungsamt Köln bereits mit der Sperrung kleinerer Straßen begonnen. Die großen Straßen wurden ab etwa 14.15 Uhr für den Verkehr gesperrt:

  • Luxemburger Straße (zwischen Hans-Carl-Nipperdey-Straße und Sülzburgstraße)
  • Universitätsstraße (im Bereich Zülpicher Straße)
  • Weißhausstraße

Einige Gebäude in der Umgebung mussten evakuiert werden, darunter auch das Uni-Center. Insgesamt waren 5000 Anwohner betroffen. Im Laufe des Montagabends soll der Straßenverkehr im betroffenen Gebiet langsam wieder zur Normalität zurückkehren können. (mj/jan)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.