Verdacht auf Blindgänger in Köln 40 Erdbohrungen durchgeführt – Ergebnisse liegen vor

Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in Köln-Zollstock? 10.000 Menschen hätten evakuiert werden müssen. Nun wurden die Sucharbeiten abgeschlossen. 

Der Verdacht – ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in Köln-Zollstock: Am Donnerstag (30. Juni) wurde der Bereich abgesucht. Jetzt kann Entwarnung gegeben werden.

Es wurde kein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, teilte die Stadt Köln am Donnerstagnachmittag mit. Damit ist keine Evakuierung von fast 10.000 Anwohnern und Anwohnerinnen nötig.

Köln-Zollstock: Kein Blindgänger gefunden

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf und dessen Vertragsfirma, die Kampfmittelräumfirma Röhll, hatten seit dem Donnerstagmorgen fast 40 Erdbohrungen vorgenommen.

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Anschließend wurde mithilfe dieser Bohrlöcher das Erdreich ferromagnetisch untersucht. Der Verdachtspunkt hatte sich aus der Auswertung von Luftbildern der Alliierten ergeben, die der Bezirksregierung Düsseldorf zur Verfügung stehen.

Aus Sicherheitsgründen hatte die Stadt Köln den genauen Untersuchungsort nicht preisgegeben. Der Schutz eines möglicherweise von Kampfmitteln kontaminierten Grundstücks hat oberste Priorität. Unbefugte dürfen gemäß Kampfmittelverordnung des Landes NRW solche Grundstücke nicht betreten. (mt)

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