Nach der Entgleisung eines Bauzugs rollen die Züge zwischen Köln und Aachen wieder. Pendler müssen aber weiter Geduld haben.
Ende der GeduldsprobeZüge zwischen Köln und Aachen rollen wieder – mit einem Aber

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Ein Nahverkehrszug RE1 steht im Bahnhof. (Symbolbild)
Die wichtige Bahnverbindung ist seit Montag (10. August) wieder befahrbar, nachdem ein Bauzug entgleist war. Eine Verzögerung von einer Woche bei der Freigabe entstand, weil zwei bei dem Unglück demolierte Weichen komplett erneuert werden mussten.
Ersatzverkehr und Umwege als Geduldsprobe
Die tagelangen Ausfälle trafen insbesondere die Regionalexpress-Linien RE 1 und RE 9 sowie die Regionalbahn RB 38. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde für die gestrichenen Fahrten eingerichtet. Im Fernverkehr kam es durch notwendige Umleitungen zu verlängerten Fahrzeiten.
Züge dürfen die Strecke nun wieder regulär nutzen. Allerdings gilt im Bereich des Unfallortes vorerst eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Passagiere müssen sich daher weiterhin auf geringfügige Verspätungen einstellen.
Besonders bitter für alle Betroffenen: Die Strecke war sowieso schon seit Ende Juni wegen umfassender Bauarbeiten gesperrt gewesen. In dieser Zeit wurden Gleise und Weichen modernisiert. Der Unfall des Bauzugs sorgte dann für eine zusätzliche, ungeplante Verlängerung der Sperrung. (red)
