Die Roten Funken sind im Rahmen ihrer Manöverfahrt in Berlin. Dort nahmen sie an der 100. Grünen Woche teil und besichtigten den Reichstag.
Irre Szenen und erstaunte BlickeBerlin Alaaf! Rote Funken erobern Hauptstadt

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Die Roten Funken am Dienstag (20. Januar 2026) vor dem Brandenburger Tor. Das Traditionskorps hat bei seiner Manöverfahrt den Karneval nach Berlin gebracht.
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Dass in Köln schon seit Wochen der jecke Wahnsinn tobt, spürten nun auch die Menschen in der Hauptstadt. Die Roten Funken sind seit Montag (19. Januar 2026) mit einer starken Abordnung in Berlin.
Anlass der Manöverfahrt ist die Teilnahme an der 100. Grünen Woche, einem der bedeutendsten internationalen Treffpunkte für Landwirtschaft, Ernährung und Politik.
Bundesminister Alois Rainer neuer Ehren-Hauptmann der Roten Funken
Mit klingendem und singendem Spiel zog das Traditionskorps zunächst in die Brandenburg-Halle. Für die dortigen Verantwortlichen gab es den diesjährigen Sessionsorden.
Das Publikum in der Messehalle hatte besonders viel Spaß, als die Funken ihr Stippeföttchen präsentierten. Mariechen Elena Stickelmann und Funkendoktor David Eßer führten zudem ihren „Mariechedanz“ auf.
Weiter ging es durch die Messehallen zur NRW-Halle, wo schon Kölsch und Flönz auf die Delegation warteten. Alois Rainer, der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, wurde durch Präsident Dirk Wissmann und General Willi Stollenwerk zum Ehren-Hauptmann der Reserve ernannt.
Am Abend zog der Tross zur Ständigen Vertretung, wo Dr. Jens Singer (bekannt als „Schofför des Bundeskanzlers“) ebenfalls zum Ehrenfunk ernannt wurde.

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Präsident Dirk Wissmann (r.) und General Willi Stollenwerk (l.) ernannten Bundesminister Alois Rainer zum Ehren-Hauptmann der Reserve.
Am Dienstag standen bei schönstem Wetter weitere spannende Termine auf dem Programm. Nach dem Fototermin am Brandenburger Tor ging es zum Empfang in den Deutschen Bundestag. Dr. Georg Kippels (CDU) und Sanae Abdi (SPD) vom Parlamentskreis Karneval sowie Jens Singer begrüßten die Funken.
„Die Einladung zur Grünen Woche im Jubiläumsjahr ist für uns Roten Funken eine große Ehre. Wir verstehen unsere Teilnahme als Zeichen gelebter Tradition und als Beitrag zum kulturellen Dialog zwischen Köln, Nordrhein-Westfalen und der Hauptstadt“, sagt Präsident Dirk Wissmann.

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Mit klingendem Spiel zogen die Roten Funken am Montagabend in die Ständige Vertretung ein.
„Dass wir dabei Brauchtum, Ehrenamt und kölsche Lebensfreude mitten in Berlin präsentieren dürfen, erfüllt uns mit großem Stolz. Die Berliner Luft ist wunderbar, allerdings geht nichts über unsere kölsche Luft. Es ist schön, dass wir in Berlin sind. Wir freuen uns aber auch sehr, wenn wir am Mittwoch wieder in unserer Heimatstadt Kölle sind.“

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Kölsche Geschichte, ehrenamtliches Engagement und moderne Repräsentation: Die Roten Funken beim Gruppenbild vor dem Reichstag.
Der rut-wieße Tross zog im ganz und gar nicht jecken Berlin viele Blicke auf sich. „Es war toll, die kölsche Lebensfreude nach Berlin zu bringen. Die Menschen haben unseren rheinischen Frohsinn direkt akzeptiert“, sagte Vizepräsident Boris Müller zu EXPRESS.de.

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Dr. Jens Singer („Schofför des Bundeskanzlers“) wurde ebenfalls zum Ehrenfunk ernannt.
„Die Manöverfahrt zeigt, wie lebendig und zeitgemäß kölsches Brauchtum heute ist. Mit klarer Organisation, starken Auftritten und viel Hätz bringen wir ein Stück Köln in die Hauptstadt – sichtbar, hörbar und mit Freude an der ‚preußischen‘ Begegnung.“
Der Besuch der BND-Zentrale sowie ein Halt an der Gedenkstätte Berliner Mauer stehen auch noch auf dem Programm der Roten Funken. Natürlich kommt zwischendurch auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Am Mittwoch geht es dann wieder zurück ins Epizentrum des Fastelovends.

