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Bibber-TemperaturenFunken-Biwak in Köln: Überraschung für die Räuber

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Das traditionelle Funken-Biwak fand wieder auf dem Neumarkt statt. Gleich zwei Preisträger des Närrischen Oscars brachten die Jecken bei eisigen Temperaturen in Stimmung.

Trotz leichtem Schneefall und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt strömten wieder tausende Jecke zum traditionellen Biwak der Roten Funken auf den Neumarkt.

An Karnevalssamstag (14. Februar 2026) sind die Roten Funken nicht zu bremsen. Traditionell hatte Kölns ältestes Traditionskorps zum Funken-Biwak auf dem Neumarkt geladen.

Funken-Biwak in Köln: Vollgas in der City

Rote-Funken-Präsident Dirk Wissmann und seine Mannen gaben mit den Menschen in der City so richtig Vollgas und feierten mit allen, die jeck em Hätze sind. „Wir schunkeln das Drisswetter einfach weg“, rief Wissmann in die begeisterte Menge.

Auf der Bühne präsentierten sich unter anderem die Swinging Funfares, die frisch gekürten Närrischen-Oscar-Preisträger in der Kategorie „Newcomer“ Bel Air – und StadtRand. Sie alle brachten ordentlich Stimmung auf den Neumarkt.

Neben den Roten Funken, die zusammen mit der Tanzgruppe Hellige Knäächte un Määgde aufzogen, präsentierten sich von den neun Traditionskorps die Blauen Funken, Altstädter, Ehrengarde und die Prinzen-Garde.

Bauer Clemens mit Tochter Alba auf dem Arm.

Copyright: Daniela Decker

Spontan drehte Bauer Clemens mit Töchterchen Alba eine Runde über die Bühne.

Für Michael Klaas, genannt „Piccolo“, war es der letzte Aufzug als Kommandant der Altstädter. Er gibt sein Amt nach 14 Jahren in jüngere Hände. Er wurde von seinen Kameraden und den Jecken mit einem donnernden Applaus verabschiedet.

Das Kölner Dreigestirn mit Prinz Niklas, Bauer Clemens und Jungfrau Aenne genoss sichtlich das Bad in der jecken Menge. Während Prinz Niklas sich bei allen Kölschen für eine grandiose Session bedankte, schnappte sich Bauer Clemens sein Töchterchen und drehte mit der kleinen Alba eine Runde über die Bühne. Für Mama Lara gab es ein Bützje.

Elfi Scho-Antwerpes, OB Torsten Burmester und Ex-OB Henriette Reker feiern mit den Roten Funken.

Copyright: Uwe Weiser

Elfi Scho-Antwerpes, OB Torsten Burmester und Ex-OB Henriette Reker feierten mit den Roten Funken.

Auch der Kölner OB Torsten Burmester feierte mit – in Roter-Funken-Uniform.

Zum großen Finale kam die Gruppe auf die Bühne, die in dieser Session zum zweiten Mal in Folge den Närrischen Oscar in der Kategorie „Beste Band“ gewonnen hat – die Räuber.

Die Räuber zeigen ihren Preis der Roten Funken.

Copyright: Daniela Decker

Rote Funken Präsident Dirk Wissmann (r.) und sein Vize-Präsident Boris Müller (l.) kürten den Räuber-Hit „Weil mer Kölsche sin“ zum besten kölschen Lied der Session.

Für Frontmann Sven West gab es gleich die nächste Überraschung. „Traditionell vergeben wir auf dem Funken-Biwak den Preis für das ‚Beste kölsche Lied‘ der Session. Letztes Jahr war es Brings und in diesem Jahr hat die Rote-Funken-Jury entschieden, dass es die Räuber mit ihrem Song ‚Weil mer Kölsche sin‘ sind“, sagte Wissmann.

Der Vorstand der Roten Funken feiert auf der Bühne.

Oans, zwoa, Rote Funken!

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