Kölner irritiert Feuer am Rudolfplatz: Und TV-Promi wirft haufenweise Klamotten rein

Jenke von Wilmsdorff wirft Klamotten in ein Feuer in Köln. Foto von der dpa, honorarfrei

TV-Reporter Jenke von Wilmsdorff warf am Montagmittag (28. Juni) immer wieder Klamotten in das Feuer auf dem Rudolfplatz in Köln.

Köln. Wenn es um waghalsige TV-Experimente geht, ist Jenke von Wilmsdorff kein Kind von Traurigkeit. Der 55-Jährige – früher bei RTL, jetzt bei ProSieben – schockierte im Dezember 2020 das Land, als er sich für eine Doku über den Beautywahn sein halbes Gesicht operativ verjüngen ließ. Am Montag (28. Juni) hat der gebürtige Bonner, mitten in Köln, die nächste Aufsehen erregende Aktion gestartet.

Was viele Passanten am Montagmittag verwundert schauen ließ, war ein offenes Feuer, wie auf einem XXL-Kohlegrill, mitten auf dem Rudolfplatz in der Kölner Innenstadt. Und nebendran der bekannte TV-Reporter, der die Flammen fleißig bei Laune hielt.

Jenke von Wilmsdorff: TV-Reporter mit Feuer-Aktion in Köln

Vom Wilmsdorff wurde kaum müde, das Feuer immer wieder mit Kartons, Hosen, Shirts oder Pullovern anzuheizen. Die Flammen ragte teilweise meterhoch, der TV-Reporter in direkter Nähe war entsprechend verschwitzt.

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Jenke von Wilmsdorff wirft in Köln Klamotten in ein Feuer.

Seine Aktion in Köln sorgte für Aufsehen: Jenke von Wilmsdorff recherchiert für seine neue Reportage in der Modebranche und in Sachen Konsum der Bevölkerung.

Und warum das Ganze? Der Hintergrund: Jenke von Wilmsdorff dreht aktuell eine Reportage für ProSieben, die Sendung soll im Spätsommer 2021 ausgestrahlt werden. Im Zentrum der Recherche: das Shopping-Verhalten in Deutschland zwischen Konsum und Minimalismus. „Jenke, das Shopping-Experiment: Macht Kaufen wirklich glücklich”, soll die Sendung heißen. Auch das Thema „Fast Fashion”, also Billigmode, die günstig gekauft und schnell wieder aussortiert wird, kommt dort zur Sprache.

Jenke von Wilmsdorff: Feuer in Köln soll auf Shopping-Drama aufmerksam machen

Mit der Feuer-Aktion von Köln macht von Wilmsdorff nicht nur Werbung für die Sendung, sondern auch auf ein zentrales Problem im System aufmerksam: „Das ist eine Straßenaktion, die wir hier in der Innenstadt von Köln geplant haben, um Aufsehen zu erregen”, sagte von Wilmsdorff der Deutschen Presse-Agentur.

„Kleidung wird mittlerweile in Teilen Europas als Heizkleidung benutzt”, erklärte er. Sie werde verbrannt, weil sich Leute mitunter andere Brennstoffe nicht mehr leisten könnten. Und weil die Kleidungsstücke nichts mehr wert sei. Das symbolhafte Verbrennen solle darauf aufmerksam machen, dass man sich mehr Gedanken machen sollte, was und in welchen Mengen man kauft.

Jenke von Wilmsdorff: Was kommt in neuer Doku ans Licht?

Von Extrem-Recherche also zu Extrem-Aktion – und wahrscheinlich auch wieder zurück. Schon jetzt darf man gespannt sein, was „Jenke” (wie er meist nur genannt wird) in der neuen Dokumentation ans Licht bringt.

Auch sich selbst schont der 55-Jährige dabei nur selten: Neben der Gesichts-OP 2020 ließ er für TV-Reportagen bereits in einen Drogenrausch versetzen, gewöhnte sich mit Extrem-Methoden das Rauchen ab oder stopfte über Wochen Massen von Fleisch in sich hinein, um die Auswirkungen auf den Körper zu untersuchen.

Im Mai 2020 war bekannt geworden, dass Jenke trotz des großen Erfolgs der „Jenke-Experimente” RTL verlässt, später gab er die Zusammenarbeit mit ProSieben bekannt. Dort soll er bei unterschiedlichen Formaten zum Einsatz kommen. (tw)

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