Das Hochwasser im Rhein könnte in den nächsten Tagen die nächste Marke knacken.
HochwasserRhein-Pegel in Köln steigt – erste Schutzmaßnahmen angelaufen

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Bei Hochwasser wird in Rodenkirchen das Hubtor hochgefahren. Zudem wird auf dem Hubtor ein Hochwasserschutz errichtet (Archivfoto).
Aktualisiert
Der Rheinpegel in Köln und Bonn soll erneut deutlich ansteigen.
Gemäß den aktuellen Vorhersagen der Hochwasservorhersagezentrale Rheinland-Pfalz nähert sich der Wasserstand am Dienstagabend (24. Februar) der Sieben-Meter-Marke. Am Montagmorgen (23. Februar) lag der Pegel um 9.00 Uhr in Köln bei 6,31 Metern und in Bonn bei 6,03 Metern.
Kölner Hochwasser könnte die Sieben-Meter-Marke überschreiten
Schon am Wochenende hatte der Rhein einen Wasserstand von sechs Metern erreicht. Damaligen Prognosen zufolge sollte damit der Scheitelpunkt erreicht sein. Doch die neuen Messungen deuten darauf hin, dass eine weitere Hochwasserwelle erwartet wird.
Das Hochwasser in Köln und Bonn könnte demnach nochmals erheblich ansteigen und in Köln sogar die Sieben-Meter-Marke erreichen. Der höchste Wert wird in der Nacht zu Mittwoch (25. Februar) erwartet. Ob die Sieben-Meter-Marke tatsächlich überschritten wird, ist momentan noch ungewiss.
Die kommende Hochwasserwelle scheint gewaltig zu sein: Nach aktuellen Berechnungen soll der Wasserstand rapide zunehmen, in Köln beispielsweise um etwa einen Meter innerhalb von 24 Stunden.
Bei einem Pegel von 6,20 Metern wird in Köln die Hochwassermarke I erreicht. Dann gelten erste Beschränkungen für die Schifffahrt. Schiffe dürfen flussabwärts nur noch maximal 20 Kilometer pro Stunde fahren, um Uferwellen zu verhindern.
Eine vollständige Sperrung des Rheins ist jedoch erst ab einem Wasserstand von 8,30 Metern geplant, wenn die Hochwassermarke 2 erreicht ist.
Pegelanstieg in Köln und Bonn: Erste Maßnahmen ergriffen
Die Stadt hat in den vergangenen Tagen bereits erste Vorkehrungen getroffen. So wurde der Leinpfad am Rheinufer teilweise gesperrt und eine kleine Hochwasserschutzzentrale eingerichtet. Der Parkplatz an der Bastei ist bei 6,30 Metern komplett überflutet. Ab einem Pegel von 4,50 Metern greifen vorbereitende Maßnahmen des Hochwasserplans. Sollten sieben Meter erreicht werden, würden erste Schutzwände errichtet, zum Beispiel in Rodenkirchen.
Ab einem Rheinpegel von 6,80 Metern muss das Hubtor in Rodenkirchen geschlossen werden. Mit dem Aufbau wurde am Montag (23. Februar) begonnen.
Bei einem Pegel von 7 Metern in Köln werden erste mobile Wände im Rodenkirchener Auenviertel aufgebaut. In Porz-Zündorf wird die Groov geflutet. Ein Hochwasserstand von 8,10 Metern würde die Rheinuferpromenade der Altstadt teilweise unter Wasser setzen. (red)
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