Brenzlige Situationen vor Kölner Schulen in Mülheim. Die Politik will dem gefährlichen Treiben nicht länger zusehen.
Gefahr für KinderVerkehrs-Chaos an Mülheimer Schulen: Politik macht jetzt ernst

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An der Trude-Herr-Gesamtschule und GGS Mülheimer Freiheit soll die Verkehrssicherheit erhöht werden.
In Köln-Mülheim ist die Sicherheit für Menschen zu Fuß oder auf dem Rad ein ständiges und heiß diskutiertes Anliegen in der Bezirksvertretung (BV).
Bei der letzten Zusammenkunft wurden deshalb wichtige Entscheidungen getroffen. Zwei Vorschläge, eingebracht von den Fraktionen der Linken, der Grünen sowie dem Einzelmandatsträger Philip Laue (Volt), fanden einstimmige Zustimmung. Ihr gemeinsames Ziel ist es, die Situation an den Schulen im Stadtteil sicherer zu machen.
Park-Irrsinn vor Grundschule in Mülheim ist eine Gefahr
Die Stadtverwaltung hat von der BV Mülheim den klaren Auftrag erhalten, für die GGS Mülheimer Freiheit Verbesserungen der Verkehrslage zu untersuchen und anschließend durchzuführen. Über die Ergebnisse muss die Verwaltung den Mitgliedern des Gremiums im Anschluss informieren.
Jeden Tag, besonders wenn die Schule anfängt oder aus ist, aber auch sonst, spitzt sich die Lage gefährlich zu. Direkt vor der Gemeinschaftsgrundschule, an der Kreuzung von Krahnenstraße und Mülheimer Freiheit, entstehen riskante Momente.
Im Antrag wird die Situation so beschrieben: „Parkende Autos stehen trotz absolutem Halteverbot bis zur Höhe des Brunnens und be- oder verhindern ein Überqueren der Krahnenstraße“, erklären die Antragstellenden. „Gleichzeitig ist es für Fahrradfahrende, die vom Rheinufer kommend in die Mülheimer Freiheit einbiegen möchten, schlecht erkennbar, ob Ihnen nicht gerade ein Fahrzeug entgegenkommt.“
Im hinteren Abschnitt wird teilweise sogar in der zweiten Reihe geparkt. Das ist ein Hindernis für zahlreiche Menschen, die mit dem Rad oder E-Scooter zur Arbeit oder zum Unterricht durch die Krahnenstraße unterwegs sind. Die Initiatoren des Antrags machen unmissverständlich klar: „Es ist dringend erforderlich, dieses tagtägliche Chaos genauer zu betrachten und nachhaltige Maßnahmen für eine Verbesserung der beschriebenen Situation zu identifizieren und umzusetzen“.
Auch an der Gesamtschule soll es sicherer werden
Aber das ist noch nicht alles. Die Bezirksvertretung hat die Verwaltung zusätzlich angewiesen, für mehr Sicherheit auf den Wegen am Rendsburger Platz im Umfeld der Trude-Herr-Gesamtschule zu sorgen. Als Beispiel wird die Vervollständigung der bereits existierenden, rot eingefärbten Radspuren genannt. Das ganze Problem soll bei einem Treffen vor Ort und/oder beim ersten „Runden Tisch Radverkehr“ diskutiert werden, um passende Lösungen zu finden.
Die rote Farbe auf der Fahrbahn oder in den Zonen bei Zebrastreifen wird laut Antrag gezielt verwendet, um die Sicherheit und Erkennbarkeit von Radfahrenden an Knotenpunkten zu verbessern. Im Antrag heißt es dazu: „Diese Markierungen signalisieren u. a. konfliktträchtige Stellen und sollen den Kfz-Verkehr sensibilisieren. Rotmarkierte Fahrradfurten, die ins Leere laufen und von abgestellten Autos blockiert werden, sind dabei nicht zielführend.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
