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Todesnachricht aus PortugalVierköpfige Familie aus Kerpen bei Unfall im Urlaub verstorben

Ein Streifenwagen der Policia Municipal parkt auf einer Straße in Lissabon.

Copyright: IMAGO/Bihlmayerfotografie

Eine Familie aus Deutschland starb bei einem Unfall in Portugal. Das Symbolfoto zeigt einen Streifenwagen der Policia Municipal in Lissabon.

Sie waren gerade in Portugal gelandet, als es zum tödlichen Crash kam. Kerpen trauert um eine Familie. 

Die Nachricht hat viele erschüttert: Eine vierköpfige Familie aus Deutschland, darunter zwei minderjährige Kinder, ist in Portugal ums Leben gekommen. Jetzt wurde bekannt, dass die Familie aus der Nähe von Köln kam. 

Sie stammt aus der Kolpingstadt Kerpen, wie die Polizei Rhein-Erft dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ bestätigte. Der verstorbene Sohn spielte dort in einer Jugendmannschaft Fußball. Die Todesnachricht, ein Schock. In der Ostermesse in Kerpen wurde der getöteten Familie und ihren Angehörigen gedacht.

Familie aus Kerpen stirbt im Osterurlaub

Der Start in den Osterurlaub wurde zur Tragödie. An Karfreitag war die Familie auf dem Flughafen in Lissabon gelandet und mit einem Mietwagen Richtung Algarve losgefahren. Nach rund 130 Kilometern passierte der schreckliche Unfall. 

Auf der Landstraße IC1 auf Höhe der Gemeinde Santiago do Cacém stieß ihr Wagen gegen 15.10 Uhr frontal mit dem Pkw eines Portugiesen (68) zusammen. Nach bisherigen Informationen soll der 68-Jährige auf die Gegenfahrbahn geraten und mit dem Mietwagen der Kerpener Familie kollidiert sein.

Beide Fahrzeuge wurden völlig zerstört. Während der mutmaßliche Unfallverursacher schwer verletzt ins Krankenhaus nach Lissabon geflogen wurde, kam für die Eltern und ihre beiden Kinder (ein Mädchen, ein Junge) jede Hilfe zu spät. Ihr Tod wurde noch am Unfallort vom Notarzt bestätigt.

Das Alter der Opfer wird von den verschiedenen Behörden (Zivilschutz, Polizei und Feuerwehr) bislang unterschiedlich angegeben. Demnach sollen die Eltern zwischen 43 und 50 Jahre alt gewesen sein. Das Alter des Sohnes wird mit zwölf Jahren angegeben, das der Tochter mit 14 oder 15 Jahren.

Wie es zu dem tödlichen Zusammenstoß kommen konnte, ist noch unklar. Die GNR (Guarda Nacional Republicana) hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Sie ist die portugiesische Sicherheitspolizei, vergleichbar mit den Gendarmerien oder Nationalgarden anderer Staaten, und wird in Portugal vorwiegend in ländlichen Bereichen eingesetzt. (red)

Die Polizei ermittelt nach einem Einbruch. (Symbolfoto)

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