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Flughafen Köln/BonnAlarm bei Sicherheitscheck – verdächtige Ampulle in Handgepäck

Zwei Bundespolizisten stehen an der Sicherheitskontrolle eines Flughafens.

Copyright: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, übermittelt durch news aktuell

Am Flughafen Köln/Bonn ist es am Sonntag (26. April 2026) im Bereich der Luftsicherheitskontrolle zu einem Zwischenfall gekommen. 

An der Sicherheitskontrolle des Flughafens Köln/Bonn hat es einen Alarm gegeben. Auslöser war ein Fund in einem persönlichen Handgepäck. 

Zwischenfall am Köln/Bonner Flughafen: Im Terminal 1 ist beim Sicherheitscheck eine verdächtige Ampulle entdeckt worden. Bei deren Kontrolle trat plötzlich Reizstoff aus. 

Wie der Airport am Montag (27. April 2026) bekannt gab, wurde der betroffene Bereich der Luftsicherheitskontrolle vorsorglich temporär gesperrt und geräumt. Zwei Personen kamen ins Krankenhaus. 

Flughafen Köln/Bonn: Alarm bei Handgepäck-Kontrolle einer Passagierin

Der Vorfall ereignete sich am Sonntagvormittag (26. April). Wie Mathias Kämpfer, Sprecher der zuständigen Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, auf EXPRESS.de-Nachfrage erklärte, habe es sich um eine übliche Handgepäck-Kontrolle gehandelt. Das betroffene Gepäck habe einer Flugpassagierin, einer 30-jährigen Spanierin, gehört. 

„Aus der Ampulle wurde eine geringe Menge des enthaltenen Reizstoffes freigesetzt“, sagte er. Um welchen Stoff es sich dabei handelte, sei Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Ebenso die Klärung des genauen Ablaufs der Kontrolle. 

Bei den Ermittlungen gilt es die drängende Frage zu klären, worum die Spanierin einen gefährlichen Reizstoff in ihrem Handgepäck mitführte und diesen, wäre die Ampulle nicht an der Sicherheitskontrolle durch das Security-Team entdeckt worden, mit in das Flugzeug nehmen wollte. 

Mehrere Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, welche die Kontrollen durchführen, sowie die eingesetzten Polizeikräfte klagten nach Austritt des Reizstoffes über leichte Atemwegsreizungen. „Zwei wurden vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Passagiere waren nicht betroffen“, berichtete Bundespolizeidirektions-Sprecher Mathias Kämpfer. 

Gegen die Passagierin aus Spanien leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Nach der Eröffnung des Strafverfahrens und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte die 30-Jährige jedoch weiterreisen. (iri)

Polizeieinsatz, lange Schlangen oder gar die große Liebe: Was habt ihr schon am Flughafen Köln/Bonn erlebt?

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