In Köln wurde ein Koch bei der Wohnungssuche fies abgezockt. Die Sparkasse warnt vor der Foto-Masche...
Geld futschFieser Wohnungsbetrug in Köln – so funktioniert die Foto-Masche

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Unter anderem wurde die Wohnung mit diesem Foto beworben. Das Foto wurde aus einer seriösen Verkaufsanzeige kopiert.
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Der Wohnungsbetrug in Köln – der Koch Peter Schwung (26) tappte in die Falle.
Dabei ist die Masche nicht ganz unbekannt. Makler und auch die Sparkasse warnen davor.
Betrug bei Wohnungssuche in Köln – Sparkasse warnt
Hintergrund: Peter Schwung hatte ein Wohnungsangebot über eine Facebook-Seite bekommen. Mit detaillierten Informationen zur Wohnung in der Nähe der S-Bahn-Haltestelle Steinstraße in Köln-Porz. Auch Fotos der Wohnung wurden ihm per Mail geschickt.
Diese Fotos sowie die Adresse stammen aus einer offiziellen und seriösen Anzeige bei dem Portal „immowelt“. Hier wird allerdings keine Wohnung vermietet, sondern eine Wohnung verkauft – für 199.000 Euro.
Die Fotos aus diesem Kaufangebot wurden einfach kopiert und dem 26-Jährigen als Mietwohnung vorgelegt.
Die Sparkasse rät: Fotos zu einem Wohnungsangebot sollten immer überprüft werden.

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Peter Schwung (26) wurde Opfer eines perfiden Wohnungsbetrugs in Köln.
Wie das geht? „Nutzen Sie die umgekehrte Google-Bildersuche, um herauszufinden, ob die Bilder in anderen Inseraten oder auf anderen Plattformen auftauchen“, erklärt eine Expertin der LBS Immobilien GmbH.
Einige Betrügerinnen und Betrüger kopieren bereits bestehende Inserate auch vollständig.
„Wenn Sie feststellen, dass dieselben Fotos mit unterschiedlichen Adressen oder Preisen verwendet werden, handelt es sich eindeutig um Betrug“, weist die Expertin hin.
Teilweise bearbeiten die Betrüger und Betrügerinnen die Fotos auch mit Künstlicher Intelligenz (KI). Das macht die Betrugsmasche noch schwerer erkennbar.
KI-Bilder noch schwieriger zu identifizieren
„Von KI generierte Bilder spielen bei betrügerischen Immobilienanzeigen eine zunehmende Rolle. Denn diese von Grund auf neu erstellten Bilder lassen sich mit einer umgekehrten Bildersuche nicht zurückverfolgen“, warnt die Sparkasse.
Die Expertin ergänzt: „Sie sind als Fotos Originale und keine Kopien. Betrüger und Betrügerinnen können so den Verdacht vermeiden, dass die Bilder aus einem anderen Inserat gestohlen wurden.“
Peter Schwung wusste von den Tricks nichts. Ärgerlich – 1820 Euro Kaution in bar wurden ihm so gestohlen. Eine Anzeige bei der Polizei hat der Koch gestellt. Die Ermittlungen dauern an.


