Riesige Rauchsäule über Köln Schule stand in Flammen – Brandursache geklärt

Der Dachstuhl der Kölner Astrid-Lindgren-Schule brennt in voller Ausdehnung.

Der Dachstuhl der Astrid-Lindgren-Schule Köln brannte Montagabend (22. November 2021) in voller Ausdehnung.

Es war ein Großeinsatz für die Kölner Feuerwehr in Ehrenfeld: In der Astrid-Lindgren-Schule war am Montagabend (22. November) ein gewaltiges Feuer ausgebrochen. Jetzt ist die Brandursache offenbar geklärt.

Köln. Das Feuer in der Astrid-Lindgren-Schule war verheerend. Flammen fraßen sich Montagabend durch das Dach, richteten einen enormen Schaden an. Jetzt hat sich die Polizei zur Brandursache geäußert. 

Auf Anfrage von EXPRESS.de erklärte Polizeisprecher Carsten Rust am Mittwoch (24. November 2021), dass es keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe. „Die Ermittler gehen von einem technischen Defekt im Dachbereich aus“, so Rust.

Kölner Feuerwehr mit Großeinsatz an brennender Astrid-Lindgren-Schule

Montagabend gegen 19.45 Uhr war die Feuerwehr zudem Großeinsatz in Köln ausgerückt. In der Astrid-Lindgren-Schule an der Borsigstraße in Ehrenfeld war ein gewaltiges Feuer ausgebrochen – der Dachstuhl des Schulgebäudes brannte in voller Ausdehnung. Die Rauchwolke über Ehrenfeld war am späten Abend weithin zu sehen. 

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Feuerwehreinsatz an der Astrid-Lindgren-Schule

Die Kölner Feuerwehr war am Montagabend (22. November 2021) mit einem Großaufgebot in Ehrenfeld im Einsatz, wo die Astrid-Lindgren-Schule brannte.

Rund 100 Einsatzkräfte der Wehr waren im Großeinsatz mit vier Drehleitern. Polizisten sperrten den Bereich um die Schule großräumig für den Verkehr ab. Dank des massiven Wassereinsatzes sei der Brand am späten Abend unter Kontrolle gewesen, sagte ein Sprecher. Während der Löscharbeiten sei der Dachstuhl eingestürzt. Gegen 1.00 Uhr morgens seien die Nachlöscharbeiten abgeschlossen gewesen.

Feuerwehrmann bei Einsatz an Kölner Schule leicht verletzt

Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz leicht verletzt. Weitere Verletzte gab es nicht. Der Brand war vermutlich ausgebrochen, als sich niemand mehr in dem Gebäude befanden. Der Brandherd lag nach Polizeiangaben in einem Gebäudeteil, der derzeit hauptsächlich für Gesamtschulunterricht genutzt wird.

Auf ihrer Homepage porträtiert sich die Astrid-Lindgren-Schule als „Ganztagsgrundschule mit inklusivem Lernen, die offen ist für alle Kinder, ungeachtet ihrer religiösen Zugehörigkeit und ihrer ethnischen Herkunft“. Nach dem Feuer wurde von der Schule ein Krisenstab eingesetzt, um darüber zu beraten, ob der Unterricht zunächst ausfällt oder woanders stattfinden kann. 

Nach Großbrand: Kölner Astrid-Lindgren-Schule bis Dezember dicht

Am Dienstag (23. November 2021) gab die Kölner Schule auf ihrer Internetseite bekannt, dass das Schulgebäude voraussichtlich bis zum 3. Dezember für den Unterrichtsbetrieb gesperrt bleibt. Am Mittwoch findet noch eine Notbetreuung vor Ort statt, aber nur für den absoluten Notfall.

„Uns ist bewusst, dass wir in einer schwierigen Situation sind, die vor allem für die Kinder und Eltern sehr belastend ist“, heißt es. Schule und Kollegium würden daher eng mit dem schulpsychologischen Dienst zusammenarbeiten. (jv, iri)

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