Am Kölner Stadion werden aktuell Baumaßnahmen durchgeführt. Was bedeutet das für die FC-Spiele?
FC-Spiele betroffen?Großbaustelle am Rhein-Energie-Stadion – es geht ums Dach

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Blick auf das Rhein-Energie-Stadion (Archivfoto)
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Am Kölner Rhein-Energie-Stadion wird gebaut!
Die Spielstätte des 1. FC Köln bekommt ein grünes Upgrade: Die Kölner Sportstätten GmbH und die RheinEnergie haben damit begonnen, auf den Tribünendächern des Stadions eine Photovoltaik-Anlage zu installieren.
Rhein-Energie-Stadion bekommt Solaranlage aufs Dach
Rund 2700 Solarmodule sollen in den kommenden drei Monaten auf den Trapezblech-Dächern der Tribünen Ost, Süd und West montiert werden.
Die Arbeiten laufen in drei Abschnitten: Seit Anfang März wird zunächst die Osttribüne bestückt, ab April folgt die Südtribüne, Ende April dann die Westtribüne. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2026 geplant.
Die Nordtribüne bleibt außen vor – die Dachfläche in Richtung Marathontor sei für Solarmodule nicht geeignet, heißt es von den Verantwortlichen.
Für die Montage ist ein mobiler Kran im Einsatz, der im Stadionumfeld mehrfach auf- und abgebaut wird. Das kann zeitweise zu Sperrungen von Wegen und Zufahrten rund ums Stadion führen. Anwohner und Anwohnerinnen sowie Besucher und Besucherinnen werden um Verständnis gebeten.

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Die Kölner Sportstätten GmbH und die RheinEnergie AG haben damit begonnen, auf den Tribünendächern des Stadions eine Photovoltaik-Anlage zu installieren.
FC-Fans können derweil aufatmen: Heimspiele des 1. FC Köln und andere Veranstaltungen im Stadion sind von den Bauarbeiten nicht betroffen. An Spieltagen wird der Kran abgebaut und die Baustelle gesichert.
Zahlen und Fakten zur PV-Anlage auf dem Dach des Rhein-Energie-Stadions:
- Anzahl Solarmodule: rund 2700
- Spitzenleistung: bis zu 1212 Kilowattpeak (kWp)
- CO₂-Einsparung: über 400 Tonnen pro Jahr
- Dachflächen: Tribünen Ost, Süd und West
- Geplante Fertigstellung: Sommer 2026
Der erzeugte Solarstrom soll künftig direkt für den Betrieb des Stadions genutzt werden. Überschüsse fließen ins öffentliche Netz.
Die RheinEnergie übernimmt dabei Planung, Bau, Finanzierung sowie den langfristigen Betrieb und die Wartung – im sogenannten Contracting-Modell. Bereits seit 2018 wird das Rhein-Energie-Energie mit Ökostrom versorgt. (mt)


