In Deutz ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Sie wurde am späten Nachmittag kontrolliert gesprengt.
Erneuter BombenfundBlindgänger in Deutz – kontrollierte Sprengung

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Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes sind auf der Baustelle in Köln-Deutz eingetroffen, auf der am Mittwochvormittag (15. April 2026) ein Blindgänger entdeckt wurde.
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Schon wieder Bombenalarm in Köln: Bei Bauarbeiten im Bereich Siegburger Straße Höhe Essigfabrik in Köln-Deutz ist am Mittwochvormittag (15. April) ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.
Es handelt sich laut Stadt um eine amerikanisch-britische 125-Kilo-Bombe mit Heckaufschlagzünder. Um 17.32 Uhr teilte die Stadt mit: Die Bombe wurde kontrolliert gesprengt.
Blindgänger in Köln-Deutz: Stadt warnt vor Knall
Zuvor war gewarnt worden: Die Sprengung könne mit einem Knall verbunden sein. Außerdem hatte es Sperrungen gebeben.
Die KVB-Linie 7 befuhr die Siegburger Straße nicht mehr. Sie pendelte stattdessen im Süden zwischen den Haltestellen Zündorf und Baumschulenweg, vom Heumarkt aus nahm sie den Weg der Linie 9 Richtung Königsforst.
Autofahrende wurden dringend gebeten, Deutz weiträumig zu umfahren. Von den Sperrungen war auch die Siegburger Straße betroffen. „Auch ein Abbiegen von der Severinsbrücke auf die Siegburger Straße ist nicht möglich und führt derzeit zu erheblichen Rückstaus“, meldete die Stadt gegen 15 Uhr.
Kurz vor 16 Uhr gab sie bekannt, dass weitere Straßen gesperrt werden müssten. Betroffen waren:
- Siegburger Straße/Im Hasental
- Siegburger Straße/Am Schnellert
- Dr.-Simons-Straße/Rolshover Kirchweg/Timur-Icelliler-Weg
- Siegburger Straße 195
- Kaltenbornweg
- Alter Mühlenweg
- Dr.-Simons-Straße
- Poller Kirchweg
- Alfred-Schütte-Allee
„Das Kampfmittel muss noch heute unschädlich gemacht werden. Da der Zünder beschädigt ist, muss das Kampfmittel gesprengt werden“, hatte eine Mitarbeiterin des städtischen Presseamtes bereits am Vormittag erklärt.
Dafür musste der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort.
Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom KBD mit einem Radius von 300 Metern festgelegt. Rund 60 Anwohnende sowie einige Firmen sind von Evakuierungen betroffen. Die große STRABAG-Zentrale liegt knapp außerhalb der Gefahrenzone.

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Einsatz in Köln-Deutz: An der Siegburger Straße wurde am Mittwochvormittag (15. April 2026) unweit der Essigfabrik eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.
Sobald der zweite Klingeldurchgang beendet war, konnten die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf die Sprengung der beschädigten 125-Kilo-Bombe vorbereiten. (iri)
