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Dom gehört nicht mehr dazuDie besten Gratis-Attraktionen Kölns

05.03.2026 Köln. Der Dom soll bald Eintritt kosten. Foto: Alexander Schwaiger

Copyright: Alexander Schwaiger

Der Dom soll bald Eintritt kosten. 

145 Jahre lang war der Eintritt in den Kölner Dom gratis – bald ist er kostenpflichtig. Aber es gibt in Köln kostenfreie Alternativen für tolle Erlebnisse. Hier ein paar Vorschläge.

Er ist das bekannteste Kölner Wahrzeichen und ein gigantischer Magnet für Touristinnen und Touristen: der Kölner Dom

Und im Gegensatz zu anderen weltbekannten Kirchen wie der Sagrada Família in Barcelona oder Westminster Abbey in London war der Zugang lange Zeit kostenlos möglich. Doch das ist jetzt vorbei. Zukünftig kostet der Dom Eintritt.

Hier die besten kostenlosen Alternativen für ein Erlebnis in Köln:

  1. St. Gereon: Überreste von römischen Mauern, ein beeindruckendes „David und Goliath“-Mosaik auf dem Boden, eine fulminante Kuppe – die Kirche aus dem 11. Jahrhundert hat viel zu bieten. Oft steht sie im Schatten des Doms – ein Eintritt dort könnte das ein wenig verändern.
  2. Die Zentralmoschee: Auch in diesem Gotteshaus bekommen Besucherinnen und Besucher viel geboten. Architektonisch kommen viele aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Man sollte hier aber unbedingt die Verhaltensregeln beachten.
  3. Die Flora: Rund 12.000 Pflanzenarten aus aller Welt beherbergt der Botanische Garten auf etwa 5,5 Hektar. Ein Paradies mitten in der Stadt – ideal, um in der Hektik mal durchzuatmen.
  4. Training des 1. FC Köln: Zugegeben, für Einheimische ist das mal mehr und mal weniger Vergnügen. Dennoch können vorrangig Kinder ihren Idolen hier mal ganz nah sein und sich von den sympathischen Kickern ein Autogramm abholen. Nur kurz vor den Spielen ist das Training meist nicht öffentlich.
  5. Motorworld: Wer mehr auf röhrenden Motorensound steht, kommt hier auf seine oder ihre Kosten. Auf rund 50.000 m² kann man hier schnelle Flitzer, echte Klassiker und sogar einige von Michael Schumachers Rennwagen bestaunen.

Übrigens: Wie tief die Menschen für den Eintritt in den Dom in die Tasche greifen müssen, steht noch nicht fest. „Wir werden uns in den kommenden Wochen Zeit nehmen und sorgsam ein Preisgefüge erstellen, über Sonderkonditionen und über mögliche ‚Aktionstage‘ mit freiem Eintritt für bestimmte Besucherinnen und Besucher nachdenken“, sagte Dompropst Msgr. Guido Assmann. (sku)

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