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Bomben-Evakuierung in KölnHerd angelassen: Anwohner muss zurück in die Wohnung

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Erneuter Bombenfund in Köln. Die Entschärfung erfolgte im Laufe des Montags, allerdings nicht ohne zwei Zwischenfälle.

Nach der Bombe ist vor der Bombe: Am Montagvormittag (31. August) ist ein Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg im Bereich der Westerwaldstraße in Humboldt/Gremberg gefunden worden. Das hatte die Stadt gegen 12.30 Uhr mitgeteilt.

Die britische Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder musste noch am selben Abend entschärft werden, gegen 17.30 Uhr war es schließlich so weit. Zuvor war es im Laufe der Evakuierung zu zwei Zwischenfällen gekommen.

Blindgänger in Köln: Pizzataxi und Essen auf dem Herd

Dafür musste zunächst der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln waren vor Ort. Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom KBD mit einem Radius von 300 Metern festgelegt.

Rund 2700 Personen waren von Evakuierungen betroffen. Auch der östliche Zubringer musste kurzzeitig für den Verkehr gesperrt werden.  Beide Klingeldurchgänge waren um 16.30 Uhr abgeschlossen. Insgesamt waren auch zehn Krankentransporte nötig.

Wie Silvana Hoffmann vom Ordnungsamt der Stadt gegenüber EXPRESS.de mitteilte, war es zu zwei Kuriositäten gekommen. Ein Anwohner hatte gegen Ende der Evakuierung seine Wohnung nicht verlassen und eine Pizza bestellt. Eine andere Person erinnerte sich nach Verlassen der Wohnung, dass der Herd noch angestellt war. Sie durfte in Begleitung noch ei 

Nachdem die Polizei den östlichen Zubringer gegen 16.45 Uhr in beide Fahrtrichtungen gesperrt hatte, konnte die Entschärfung beginnen.

Um kurz nach 17 Uhr gab es dann auch die finale Freigabe für die Entschärfung. Eine halbe Stunde später war die Bombe schließlich unschädlich gemacht.

Eine Anlaufstelle wwar im Thusneldagymnasium, Thusneldastraße 15 bis 17, Köln-Deutz, eingerichtet worden. (red)

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