Bombe in Köln Gefahr vorbei: Zünder am Blindgänger musste gesprengt werden

Bei Bauarbeiten in Köln-Bayenthal ist am Mittwochabend (30. März) ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Seit Donnerstagnachmittag ist die Gefahr gebannt.

Bei Bauarbeiten ist im Kölner Süden eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Von den Evakuierungsmaßnahmen waren mehrere Schulen und Kindertageseinrichtungen betroffen. Um 17.40 Uhr kam die Meldung: Gefahr vorüber!

Wie die Stadt Köln mitteilt, wurde der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg bei Bauarbeiten in Köln-Bayenthal gefunden. Der genaue Fundort liegt demnach im Bereich Bonner Straße/Annastraße. „Es handelt sich hierbei um eine britische Fünf-Zentner-Bombe (250 Kilogramm) mit Heckaufschlagzünder“, so eine Pressesprecherin der Stadt.

Bombe in Köln: Zünder kann nicht herausgedreht werden

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Während der Evakuierung (etwa 7400 Menschen waren betroffen) hatten die Fachkräfte vor Ort länger auf Sand warten müssen, der für die Entschärfung benötigt wurde. Rund 170 Tonnen waren geordert, doch der Transport aus einem Kieswerk im Kölner Norden verzögerte sich bis in den Nachmittag.

Auch die zwischenzeitlich anvisierte Entschärfung um 16.45 Uhr musste weiter verschoben werden. Der Grund: Wie sich herausstellte, ließ sich der Zünder der Bombe nicht herausdrehen. Der Zünder der Bombe musste also gegen 17.40 Uhr gesprengt werden.

Die Einschränkungen im Straßen-, Bahn- und Luftverkehr können nun nach und nach aufgehoben werden. Auch die Menschen aus dem evakuierten Gebiet können in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren. (mt/jv)

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