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Bombe in Köln250-kg-Blindgänger erfolgreich entschärft – Sperrungen werden aufgehoben

Siegfried Konopatzki (links) und Michael Daenecke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf mit der entschärften Weltkriegsbombe.

Siegfried Konopatzki (links) und Michael Daenecke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf mit der entschärften Weltkriegsbombe in Köln-Lindethal.

Ein Blindgänger, der bei Bauarbeiten in Lindenthal gefunden wurde, musste noch am Donnerstag entschärft werden.

Köln und seine Bomben – die Story nimmt wohl auch mittelfristig noch kein Ende. Auch am Donnerstagvormittag (4. Mai 2023) wurde wieder ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, diesmal bei Bauarbeiten im Bereich Universitätsstraße/Ecke Bachemer Straße in Köln-Lindenthal.

Nach Angaben der Stadt Köln handelte es sich dabei um eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe mit einem Heckaufschlagzünder. Die Bombe wurde gegen 18 Uhr erfolgreich entschärft. Die Sperrungen werden nach und nach aufgehoben.

Bombe in Köln-Lindenthal gefunden: Entschärfung erfolgreich

Wie immer in solchen Fällen musste ein Gefahrenbereich rund um den Fundort zur Sicherheit evakuiert werden. Der Bereich wurde bereits vorläufig festgelegt und eine entsprechende Grafik an die Öffentlichkeit gegeben.

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Diesmal waren rund 1000 Menschen von der Evakuierung betroffen. Sie hatten die Möglichkeit, in einer Sammelstelle zu warten. Diese wurde in der Uni-Mensa (Zülpicher Straße 70) geöffnet.

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Radius der Evakuierung bei einem Bombenfund in Köln-Lindenthal.

Etwa 1000 Menschen waren von der Evakuierung betroffen.

Das Ordnungsamt der Stadt Köln hatte gegen 17.25 Uhr den zweiten Klingelrundgang beendet – zudem wurden 14 Krankentransporte durchgeführt.

Die Sperrung des Luftraums bei der Flugsicherung wurde ebenfalls gegen 17.25 Uhr beantragt worden, die Entschärfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) gegen 18 Uhr erfolgreich durchgeführt.

Bombe in Köln: Einige Straßen mussten gesperrt werden

Durch die Evakuierung waren Straßensperrungen nötig. Sowohl die Universitätsstraße zwischen Dürener Straße und Kerpener Straße als auch die Bachemer Straße zwischen Weyertal und Dassel-/Boisserée-/Linden- und Lützowstraße wurden gesperrt.

Die Zufahrt zur Gyrhofstraße Richtung Universitätsstraße war ab Höhe Hausnummer 8 gesperrt, ebenso die Zufahrt „An St. Laurentius“ Richtung Eckertstraße. Ferner wurde die Zufahrt vom Zülpicher Wall zur Bachemer Straße gesperrt.

Auch bei Bus-Linien der KVB gab es Einschränkungen: An der Haltestelle „WiSo-Fakultät“ (Linien 136 und 146) fand kein Fahrgastwechsel mehr statt. An der Haltestelle „Bachemer Straße“ (Linie 142) wurde ebenfalls der Fahrgastwechsel ausgesetzt.

Der Bereich rund um die Bachemer Straße ist in Sachen Bombenfunden schon zum wiederholten Mal in den Schlagzeilen. Im Februar 2023 war eine Bombe in der Nähe gefunden worden, die Bachemer Straße musste gesperrt werden. Auch im Jahr 2021 waren in dem Bereich schon mehrfach Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. (tw)