Drama um Ahmet (†69) Rentner in Kölner Baumarkt erschlagen: Mitarbeiter unter Verdacht

Ahmet Özdemir schaut in die Kamera

Der Kölner Ahmet Özdemir, hier auf einem privaten Foto, kam bei einem Unfall im „Bauhaus“ in Kalk ums Leben.

Ein Rentner stirbt in einem Kölner Baumarkt. Erschlagen von herabstürzenden Rigipsplatten. Wie konnte es dazu kommen? Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen das Personal.

Köln. Vor knapp zwei Jahren war ein Rentner in einem Kölner Baumarkt von herabfallenden Rigips-Platten erschlagen worden: Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen zwei Mitarbeiter wegen fahrlässiger Tötung. 

Staatsanwaltschaft Köln ermittelt gegen zwei Mitarbeiter von „Bauhaus“ in Kalk

„Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen ist, ob die Beschuldigten ihrer Überprüfungspflicht bezüglich der sicheren Lagerung von Waren in ausreichendem Umfang nachgekommen sind“, sagte ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft am Freitag. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet.

Die Warenausgabe vom Baumarkt in Kalk

Der Baumarkt in Köln-Kalk: Hier kam es 2019 zu dem tödlichen Unfall

Nach bisherigen Ermittlungen hatte der Rentner mit drei Helfern in der Materialausgabe des „Bauhaus“ in Kalk Waren in einen Transporter geladen, als neben ihm plötzlich ein Palettenstapel mit Rigips-Platten umstürzte. Der 69-Jährige wurde getroffen und starb noch am Unfallort.

Die Staatsanwaltschaft hatte ihr anschließendes Verfahren lange Zeit „gegen unbekannt“ geführt, ehe die beiden Baumarkt-Mitarbeiter in den Fokus der Ermittlungen gerieten. (dpa/jan)

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