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Verkehrsknotenpunkt dicht Für mehrere Tage im März: Kölner Autobahn wird voll gesperrt

Autos im Stau auf der A4 bei Köln.

Die A4 bei Köln, hier ein Symbolfoto aus dem Jahr 2016, wird im März für mehrere Tage am Dreieck Heumar gesperrt.

Sperrung in beide Richtungen auf der A4: Die Umbauten am Dreieck Heumar bei Köln schränken erneut den Verkehr ein.

An einem der wichtigsten Knotenpunkte in Deutschland müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer im März für mehrere Tage umstellen. Wie die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) mitteilt, wird vom 18. März (Freitag, 20 Uhr) bis 21. März (Montag, 5 Uhr) die A4 am Dreieck Heumar in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

Grund für die Sperrung sei der Rückbau der provisorischen Überführung an der Frankfurter Straße (B 8).

Köln: A4 am Dreieck Heumar wird in beide Richtungen gesperrt

Wie die DEGES mitteilt, sollen Verkehrsteilnehmende die Umleitungen nutzen, die frühzeitig eingerichtet werden: Sie führen auf der A4, aus Aachen kommend in Fahrtrichtung Oberhausen, ab dem Autobahnkreuz Köln-Gremberg über die A559 und die A59. Auf der A3 aus Oberhausen kommend verläuft die Umleitungsstrecke umgekehrt über die A59 und A559.

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Schaubild zu Umleitungen am Dreieck Heumar.

Mit dem Schaubild erklärt die DEGES die Umleitungen am Wochenende vom 18. bis zum 21. März.

Verkehrsteilnehmende, die auf der A3 von Frankfurt kommend in Richtung Aachen unterwegs sind, müssen bereits ab dem Autobahnkreuz Bonn/Siegburg auf die A560, weiter auf die A59 und anschließend auf die A559 fahren.

Sperrung am Wochenende: Ausweichstrecken der A4 könnten überlastet sein

Auch wenn die Sperrung auf ein Wochenende gelegt wurde, dürfte auf den Ausweichstrecken mindestens mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen sein.

Bereits seit dem 28. Januar 2022 wird der Verkehr im Bereich am Dreieck Heumar (in Höhe der Abfahrt Aachen/Köln-Deutz) an der Auffahrt von der A4 auf die A3 in Fahrtrichtung Oberhausen einspurig geleitet. Diese Verkehrsführung bleibt noch voraussichtlich bis Anfang Juni bestehen. Grund hierfür ist die Einrichtung einer Baustellenausfahrt auf die A59 Fahrtrichtung Bonn.

Umbau des Dreiecks Heumar: 220.000 Fahrzeuge pro Tag haben Brücken anfällig gemacht

Der Grund für die Einschränkungen im Verkehr ist der groß angelegte Umbau des Dreiecks Heumar. Das hohe Verkehrsaufkommen (ca. 220.000 Fahrzeuge pro Tag) hat die Brücken rund um das Autobahndreieck anfällig gemacht, alle elf müssen neu gebaut werden.

Die DEGES, die Autobahnprojekte im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes umsetzt, will im Zuge des Umbaus auch die Verkehrsströme verändern und optimieren. Das macht weitreichendere Arbeiten erforderlich. So soll das Dreieck Heumar als einer der wichtigsten Knotenpunkte in Deutschland in die Zukunft geführt werden: Bereits für 2030 ist eine Belastung von 240.000 Fahrzeugen pro Tag prognostiziert. (tw)

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