In Köln lief am Samstag (21. März) ein Großeinsatz der Polizei: Neben dem Derby fand in der City eine Großdemo statt. Sie hatte auch Folgen für den Verkehr.
Am Einkaufs-SamstagGroß-Demo zieht über die Ringe – Kölner Polizei mit Update
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Wer am Samstag in Köln unterwegs war, musste sich auf viel Verkehr, Staus und sehr viel Polizei einstellen: Parallel zum Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach fand in der Innenstadt eine Groß-Veranstaltung statt.
Die Initiativen „Köln stellt sich quer“ und „Arsch huh“ riefen zur Demo gegen Rassismus und für Demokratie in Köln auf. Dabei wurden 10.000 Teilnehmende erwartet – und für die ging es über die Ringe!
Demo in Köln zieht zum Hohenzollernring – Polizei: keine Zwischenfälle
Die Demo startete um 13 Uhr auf dem Sudermanplatz mit einem kleinen Auftakt. Anschließend zogen die Teilnehmenden über die innerstädtischen Ringe bis zum Hohenzollernring, wo ab 14 Uhr eine Kundgebung stattfand. Die Versammlung sollte gegen 18 Uhr beendet werden.
Die Polizei hat die Versammlung begleitet. „Die Straßen werden für den Aufzug zeitweise gesperrt“, kündigte ein Polizeisprecher an. Auf Nachfrage von EXPRESS.de hieß es von der Kölner Polizei kurz vor dem Ende der Demo, dass die gesamte Veranstaltung ruhig verlaufen sei, es habe keine Zwischenfälle gegeben.
„Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen!“, fordert die Initiative „Köln stellt sich quer“ auf und warnt: „Im Frühjahr und Sommer diesen Jahres finden zahlreiche Kommunal- und Landtagswahlen statt. Die Lage ist bitter ernst: Denn wenn die AfD mitregieren kann und ihr Einfluss größer wird, drohen: schädliches Einwirken auf demokratische Institutionen, Justiz, Sicherheitsapparate, Öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Bildung, Wissenschaft, Eingriffe in die Freiheit von Kunst und Kultur!“
Auf der Seite der Initiative Arsch huh heißt es: „Im Kampf gegen den Rassismus liegt noch ein langer Weg vor uns – aber einer, der es wert ist, gegangen zu werden. Für ein Leben in Würde, in Toleranz und in Vielfalt. Wir sind uns sicher: Diese Vision teilen wir mit euch. Uns es ist genau diese Gewissheit, die uns den Mut und die Ausdauer gibt, laut zu sein und laut zu bleiben“, heißt es auf der Seite von Arsch Huh.

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Kein Kölsch für Nazis: Klare Ansage auf der Demo „Für Demokratie – gegen Rassismus“, die am Samstag (21. März 2026) in Köln stattfindet.
Und weiter: „Vielleicht fragt ihr euch trotzdem: Was ändert ein Nachmittag auf der Straße? Gemeinsam laut für unsere Überzeugungen einzustehen, bricht Ohnmacht und Isolation auf und entfacht jene Hoffnung, die wir brauchen, um Veränderungen möglich zu machen. Deshalb seid dabei!“
Der 21. März als internationaler Tag gegen Rassismus steht bundesweit in diesem Jahr unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“. (iri)
