A4 in Köln Halbstarke in PS-Boliden liefern sich illegales Rennen – Polizei mit Aktion, die richtig weh tut

Seien Lamborghini (hier ein Symbolfoto) muss sich der Rennfahrer vom Abschleppdienst zurückholen.

Seien Lamborghini (hier ein Symbolfoto) muss sich der Rennfahrer vom Abschleppdienst zurückholen.

Zwei Halbstarke haben sich ein illegales Rennen auf der Autobahn 4 bei Köln geliefert. Die Polizei nahm die Verfolgung auf und konnte die PS-Boliden schließlich stoppen.

Wilde Szenen auf der Autobahn 4 bei Köln. Die Polizei erhielt am Donnerstag (1. Dezember 2022) gleich mehrere Hinweise von Verkehrsteilnehmern. Sie berichteten demnach übereinstimmend von zwei Luxus-Sportwagen, die sie mit hoher Geschwindigkeit überholt hatten.

Die beiden „Rennfahrer“ sollen sich den Augenzeugen zufolge ein illegales Rennen auf der A4 am Autobahnkreuz Köln-West geliefert haben. „Dabei sollen sie unter anderem mehrere Autofahrer mit hohem Tempo rechts überholt und dafür auch den Seitenstreifen als Teil ihrer Rennstrecke genutzt haben“, so ein Pressesprecher der Kölner Polizei am Freitag.

Illegales Rennen auf A4 bei Köln brachte andere Menschen in Gefahr

Mit gefährlichen Folgen. Denn einigen Autofahrerinnen und Autofahrern sei es bei den waghalsigen Manövern der Rennwagen-Fahrer nur durch Notbremsungen gelungen, einen Zusammenstoß zu verhindern.

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An der Anschlussstelle Elsdorf gelang es einer Autobahnstreife dann schließlich, den 650 PS-starken Lamborghini aus dem Verkehr zu ziehen. „Die Ermittlungen zu dem zweiten Fahrzeug dauern derzeit noch an“, so der Pressesprecher.

Gefährliche Manöver auf A4: Polizei reagiert genau richtig

Die Polizei Köln reagierte mit einer drastischen Aktion, welche dem 29-jährigen Raser wohl das Herz bluten ließ. Vor seinen Augen ließen sie den Lamborghini von einem Abschleppunternehmen auf den Haken nehmen und abschleppen.

Auch das Handy des 29-Jährigen wurde zur Auswertung von Beweismaterial sichergestellt. Oft dokumentieren die selbsternannten „Rennfahrer“ nämlich ihre kopflosen Manöver.

Zudem musste der aus England stammende Mann eine Strafe in Höhe von 1000 Euro zahlen, so die Polizei weiter. Sein Luxus-Auto muss er sich dann erstmal gegen eine weitere Gebühr vom Abschleppdienst zurückholen.

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