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A1 bei Köln-LövenichLkw-Unfall löst Kettenreaktion aus – Bergung dauert noch Stunden

Ein beschädigter Lkw steht auf der Fahrbahn, er hat seine Ladung verloren. PET-Flaschen liegen um ihn herum.

Copyright: Krasniqi

Bei einem Unfall auf der A1 kurz vor dem Lövenicher Tunnel sind am Dienstag (3. März 2026) zahlreiche PET-Flaschen auf der Fahrbahn gelandet.

Aktualisiert

Ein heftiger Unfall auf der A1 führt aktuell zu Verkehrsbehinderungen vor dem Tunnel Lövenich.

Auffahrunfall auf der A1 in Fahrtrichtung Köln: Kurz vor dem Tunnel Lövenich ist es am Dienstag (3. März) gegen 10.25 Uhr zu einem folgenschweren Crash mit vier beteiligten Lkw und zwei Pkw gekommen. 

Laut Polizei wurde ein Lkw-Fahrer (22) schwer, ein weiterer Lkw-Fahrer (49) sowie eine Pkw-Fahrerin (47) leicht verletzt. Die Hauptfahrbahn ist ab dem Autobahnkreuz Köln-West für die Dauer der Bergungsarbeiten voraussichtlich noch mehrere Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wird einspurig über die Verteilerfahrbahn an der Unfallstelle vorbeigeführt. 

Unfall auf A1: Lkw-Fahrer löst Kettenreaktion aus

Nach aktuellen Informationen löste der 22-jährige Fahrer eines 40-Tonners eine Kettenreaktion aus, als er in Höhe des Autobahnkreuzes Köln-West auf ein Stauende auffuhr. Er prallte auf den Lkw eines 49-Jährigen und schob diesen auf einen dritten Brummi, ebenfalls ein 40-Tonner. 

Letzterer prallte dann auf einen Jeep und schob diesen auf einen VW Golf  und anschließend auf einen davor stehenden Lkw. 

Damit nicht genug: Durch die Wucht des Aufpralls fiel die Ladung (PET-Flaschen) des ersten auffahrenden Lkw auf die Fahrbahn und verteilte sich.

Die Polizei rät allen ortskundigen Autofahrern und Fahrerinnen, den Bereich großräumig zu umfahren. Ab dem Dreick Erfttal besteht die Möglichkeit, auf die 61 und anschließend auf die A4 auszuweichen. Der Tunnel Lövenich ist von dem Unfall selbst nicht betroffen.

Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr.

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