Ausschreitungen am 11.11.Erst waren es sieben – jetzt sucht die Polizei nach mehr FC-Chaoten

Foto von vielen Kölner Fans im Stadion beim Spiel des VfL Bochum gegen den 1. FC Köln.

Am 11.11.2023 war der 1. FC Köln beim VfL Bochum zu Gast. Die Geschehnisse rund um das Spiel beschäftigen die Polizei bis heute. Das Symbolfoto zeigt den Kölner Block bei dem Spiel.

Die Ereignisse rund um das Auswärtsspiel des 1. FC Köln beim VfL Bochum im vergangenen November hallen weiter nach. Nach einigen FC-Fans fahndet nun die Bochumer Polizei.

Am Rande des Bundesligaspiels des 1. FC Köln beim VfL Bochum (1:1) am 11. November 2023 war es zu massiven Auseinandersetzungen zwischen FC-Fans und der Polizei gekommen.

Bereits im April hatte die Polizei öffentlich nach zwei FC-Anhängern gefahndet, der Vorwurf damals: besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs. Nun sucht die Polizei mit Fotos nach weiteren Fans des 1. FC Köln.

Fans des 1. FC Köln von der Polizei gesucht – Tritte und Schläge gegen Einsatzkräfte

Der Grund für die Ausschreitungen beim Spiel in der vergangenen Bundesliga-Hinrunde: Teile der FC-Fans sollen versucht haben, die Sicherheitskontrolle zu überlaufen und so den Gästeblock zu stürmen.

Alles zum Thema Polizei NRW

Die Bochumer Polizei setzte unter anderem Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Teile der FC-Fans klagten damals über mutmaßlich überzogene Maßnahmen der Polizei.

Nach sieben weiteren Anhängern der Kölner wird nun seit Montagabend (10. Juni 2024) öffentlich gefahndet, zwölf weitere kamen am Dienstagvormittag (11. Juni) dazu. Allerdings sollen sich nach EXPRESS.de-Informationen einige wenige auch bereits gestellt haben.

Hier an unserer EXPRESS.de-Umfrage teilnehmen:

Sie sollen die Beamtinnen und Beamten unter anderem getreten, geschlagen und mit Gegenständen beworfen haben. Weitere Fotos der Gesuchten gibt es hier.

Hinweise zu den gesuchten Personen nimmt die Polizei Bochum entweder unter der Telefonnummer 0234-9090 oder per E-Mail (poststelle.bochum@polizei.nrw.de) entgegen. (nb)

Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version des Artikels haben wir die Fahndungsbilder der Gesuchten veröffentlicht. Diese haben wir nun aufgrund einer redaktionellen Entscheidung wieder entfernt. Sie sind aber nach wie vor auf der Webseite des Fahndungsportals NRW abrufbar.