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FC-Partie gegen Nizza Nach Prügelszenen im Hinspiel: Kölner Polizei befürchtet „Revanche“

Nicht nur in sportlicher Hinsicht ist das letzte Gruppenspiel in der Conference League für den 1. FC Köln ein besonderes. Nach den Skandal-Szenen vor dem Hinspiel gegen den OGC Nizza ist die Kölner Polizei gewarnt.

Es wird ein hitziges Spiel, auf vielen Ebenen: Am Donnerstag (3. November 2022) trifft der 1. FC Köln im letzten Gruppenspiel der Conference League auf den OGC Nizza. Die Mannschaft von Steffen Baumgart muss gewinnen, um die nächste Runde des europäischen Wettbewerbs zu erreichen. Allerdings ist es nicht nur aus sportlicher Sicht ein besonderes Spiel.

Denn den meisten Kölnerinnen und Kölnern werden noch die erschütternden Bilder aus dem Hinspiel im Kopf geblieben sein, als „Fans“ beider Mannschaften auf den Tribünen in Nizza mit Eisenstangen, E-Scootern und weiteren Gegenständen aufeinander einschlugen. Damit es beim Rückspiel in Köln nicht zu ähnlich schlimmen Szenen kommt, hat die Kölner Polizei am Montag (31. Oktober) auf einer Pressekonferenz im Polizeipräsidium Kalk über den Plan und die Maßnahmen für den Donnerstag informiert. Vor Ort waren auch FC-Präsident Dr. Werner Wolf und Stadtdirektorin Andrea Blome.

1. FC Köln gegen Nizza: 1000 gewaltbereite Fans erwartet

Polizeipräsident Falk Schnabel erklärt zu Beginn, dass die Pressekonferenz ein starkes Zeichen sei: „Wir stehen hier zusammen mit der Stadt und dem 1. FC Köln, um der Gewalt beim Fußball ganz entschieden entgegenzutreten.“ In Nizza sei es einer kleinen Gruppe von „Chaoten“ gelungen, dem Ansehen des Fußballs und dem des 1. FC Köln insbesondere, massiv zu schaden.

Alles zum Thema Werner Wolf

Der Polizei lägen nun zahlreiche Hinweise vor, dass es beim Rückspiel am Donnerstag zu einer „Revanche“ der gewaltbereiten Fans kommen könnte. „Wir haben Erkenntnisse von rund 1000 aggressiven Störern. Rund 500 davon aus Köln, jedoch auch aus ganz Deutschland. Natürlich auch aus Frankreich selbst, aber auch aus Polen und Italien werden diese Störer erwartet“, sagt Polizeieinsatzleiter Martin Lotz.

Um einem weiteren Chaos entgegenzuwirken, werde die Polizei schon ab Mittwochabend mit einem massiven Aufgebot in der gesamten Stadt für Ordnung sorgen. So sollen unter anderem mehrere Hundertschaften und Spezialkräfte rundum das Stadion patrouillieren. Außerdem wird es eine klare Trennung der Heim- und Auswärtsfans geben und Fanmärsche verboten.

Kölner Polizei zu Nizza-Spiel: „Wissen, auf wen wir achten müssen“

Einsatzleiter Martin Lotz sagt: „Für die Fans wird sich nicht viel verändern. Wir werden nicht jede Zuschauerin oder jeden Zuschauer durchsuchen – wir wissen, auf wen wir achten müssen.“ Polizeipräsident Schnabel ergänzt: „Ich möchte auch an die große Anzahl der friedlichen Fußballfans appellieren, sich von dieser Gewalt klar zu distanzieren. Wir alle wollen am Donnerstag ein tolles Fußballfest feiern.“

FC-Präsident Dr. Werner Wolf sagt zu dem bevorstehenden Spiel gegen Nizza: „Erst einmal ist es sportlich für uns eine große Herausforderung, aber auch eine Chance. Wir müssen gewinnen, um in der Conference League zu überwintern – und das ist unser Ziel.“

Allerdings ist die Partie auch außerhalb des Platzes ein großes Gesprächsthema. „Wir alle kennen die Szenen aus Nizza, wissen aber auch, dass unsere Polizei darauf vorbereitet ist. Ich freue mich auf ein Fußballspiel, an dem alle Freude dran haben und das sportliche Geschehen im Vordergrund steht“, sagt FC-Präsident Wolf.

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