Mit dem Ford Transit liefern Uli Schäfers und Martina Pastor von der Tafel das Essen aus - 60 Jahre Kult-Transporter: Das sechste Transit-Jahrzehnt (2015–2025): Vom Nutzfahrzeug zum vernetzten E-Transporter - Wissenswert: Fünf Transit-Tatsachen - Gewinnspiel: Transit-Story einreichen und Wohnmobil-Reise gewinnen
Lebensmittelretter unterwegsDer Ford Transit bringt Lebensmittel zu zahlreichen Menschen

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Seit vier Jahren bringen Uli Schäfers und Martina Pastor Lebensmittel zu den Menschen.
Aktualisiert29.08.2025, 16:05
Kisten werden sortiert, der Gabelstapler transportiert Paletten und aus der Kühlung kommen weitere Waren. In der großen Lagerhalle im Gewerbegebiet von Köln-Rodenkirchen herrscht frühmorgens schon geschäftiges Treiben. Martina Pastor und Uli Schäfers treffen sich im Büro und erhalten vom Büroteam um Geschäftsführer Patrick Beganer die Schlüssel für einen der vier Ford Transit. Kurz darauf fahren sie vom Hof – in Richtung eines Großhändlers im Kölner Süden.
Ein eingespieltes Team.
„Dies ist nur ein Stopp von vielen auf unserer Tour“, erklärt Uli Schäfers, der sich seit vier Jahren bei der Tafel engagiert und dienstags gemeinsam mit seiner Beifahrerin Martina Pastor die Lebensmittel vor allem bei Supermärkten, im Großhandel oder auch bei Bäckereien abholt. Dabei haben sie eine klare Aufgabenteilung. Uli fährt den Transit, Martina ist für den „Papierkram“ zuständig und beide packen beim Ein- und Ausladen mit an.
„Mein Vater hatte einen Getränkehandel und ich bin schon früh im Transit mitgefahren“, erinnert sich der 65-jährige frühere Lehrer an einer berufsbildenden Schule. „Daher weiß ich genau, wie der Wagen reagiert – im leeren oder auch vollgeladenen Zustand mit bis zu 120 Kisten, die wir darin wie beim Tetris-Spiel stapeln.“ Beide sind sich einig, dass sie ein gutes Team sind. Denn die rund 60 Kilometer, die sie jeden Dienstag sechs Stunden lang miteinander fahren, empfinden sie als „Geschenk“. „Bei uns ist so gut wie nie das Radio an, denn wir sprechen viel über Beziehungen zu Menschen und Spiritualität. Dabei kommt nahezu ‚alles‘ auf den Tisch“, sagt die 69-jährige, die zwar im Ruhestand ist, aber gelegentlich noch freiberuflich als psychologische Psychotherapeutin tätig wird.
Menschen helfen.
Doch warum engagieren sich die beiden ehrenamtlich für die Kölner Tafel? „Ein Artikel im ‚Kölner Stadt-Anzeiger‘ hat mich vor drei Jahren auf die Idee gebracht, denn ich fühlte mich nicht ausgelastet und mir war ein bisschen langweilig. Da kam mir die körperliche Herausforderung ganz recht“, erzählt Martina.
Auf einem Straßenfest kam Uli vor vier Jahren in Kontakt mit der Tafel und sieht das ehrenamtliche Engagement als ideal an, seinem Leben im Ruhestand eine gewisse Struktur zu geben. Beide fühlen sich oft zusätzlich motiviert durch die Wertschätzung, die sie durch die Menschen erfahren, denen sie auf ihrer Fahrt begegnen. Da wird ihnen ein „Daumen hoch“ angezeigt oder ein Lob für ihren Einsatz gegeben. „Besonders anrührend war eine ältere Dame, die spontan ihre Geldbörse zückte, um uns für die Tafel eine Spende mitzugeben“, so Martina. „Wenn wir die Lebensmittel schließlich in einer der 48 Ausgabestellen übergeben, werden wir oft mit einem Lächeln belohnt. Das gibt mir dann ein glückliches Gefühl.“
Insgesamt beliefert die Kölner Tafel noch weitere 60 soziale Einrichtungen in Köln – von Jugendeinrichtungen über Frauenwohnheime bis hin zu Notschlafstellen. Um möglichst viele versorgen zu können, holt die Tafel bei circa 200 Spendern im Stadtgebiet die Lebensmittel ab und verteilt durchschnittlich mehr als 270 Tonnen an finanziell Bedürftige.
Nachhaltig handeln.
Einen besonderen Schwerpunkt legt die Tafel Köln auf das Thema Nachhaltigkeit. Denn ihr Ziel ist nicht nur, Lebensmittel vor der „Tonne“ zu retten und damit auch Menschen zu helfen, sondern zusätzlich möglichst den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. So wurde vor einiger Zeit eine PV-Anlage auf der Lagerhalle installiert, die den Strom unter anderem für die energieintensiven Kühlräume und auch für die Wallbox auf dem Gelände liefert. Dort werden dann die beiden E-Transit für den täglichen Gebrauch aufgeladen. „Die Beschleunigung des Elektromotors ist unbeschreiblich“, lobt Uli die E-Autos. „Als ich das erste Mal den E-Transit gefahren habe, dachte ich, dass ich schwebe.“

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Bevor es losgehen kann, wird der Ford Transit mit den unterschiedlichsten Nahrungsmitteln beladen.
Zur Person
Als Oberstudienrat in passiver Altersteilzeit nimmt sich Uli Schäfers jeden Dienstag die Zeit, gemeinsam mit der psychologischen Psychotherapeutin Martina Pastor die Lebensmittelspenden für die Kölner Tafel zu transportieren.
60 Jahre Kult-Transporter: Das sechste Transit-Jahrzehnt (2015–2025): Vom Nutzfahrzeug zum vernetzten E-Transporter

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Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft: Der Sprung des Ford Transit in die E-Mobilität erfolgt im Jahr 2022.
Zwischen 2015 und 2025 hat der Ford Transit eine bemerkenswerte Evolution durchlaufen – sowohl technisch als auch im Design. Bereits 2015 war der Transit als vielseitiger Transporter in Europa wie auch Nordamerika fest etabliert. Doch der zunehmende Fokus auf Umweltauflagen und Digitalisierung prägte die Modellpolitik im folgenden Jahrzehnt entscheidend.
Ein Meilenstein war 2019 die Vorstellung des Ford Transit Custom Plug-in-Hybrid, der innerstädtisch emissionsfreies Fahren ermöglichte. 2022 folgte der erste vollelektrische E-Transit, mit dem Ford den Einstieg in die Elektromobilität im Nutzfahrzeugsegment wagte. Mit bis zu 317 Kilometern Reichweite wurde er schnell zum Favoriten bei Lieferdiensten und Handwerksbetrieben. Parallel wurde der Transit smart: Neue Assistenzsysteme, Over-the-Air-Updates und die Integration ins Ford Pro-Ökosystem machten den Transporter zum vernetzten Arbeitsplatz auf Rädern. Mit dem E-Transit Custom und dem E-Transit Courier präsentierte Ford 2024 dann das zweite und dritte rein elektrische Mitglied seiner Transporter-Familie.
Heute steht der Ford Transit für mehr als nur Lastentransport – er ist ein Symbol für Fortschritt, Nachhaltigkeit und Innovation im urbanen Raum. Von Diesel-Pionier zum E-Van: Die Erfolgsgeschichte des Transit wird elektrisch fortgeschrieben.
Wissenswert: Fünf Transit-Tatsachen
1 Auf rutschigem Untergrund
Der Transit von 2006 bot eine noch größere Auswahl, da er als erster Transporter überhaupt mit Frontantrieb, Heckantrieb oder einem ausgeklügelten intelligenten Allradantrieb erhältlich war.
2 Der Transit als Geburtshelfer
Es gibt viele Kinder, die in einem Ford Transit auf die Welt gekommen sind. Aber nicht viele davon im Fußraum. Dort erblickte Alfie Kerr aus Großbritannien das Licht der Welt, als seine Eltern auf dem Weg ins Krankenhaus waren.
3 Über das Wasser gleiten
Der Transit kommt auf jeder Straße klar, aber was ist bei einer Überschwemmung? Ein BBC-Team nahm einen Standard-Transit und fügte zwei zusätzliche Motoren mit einer Gesamtleistung von 600 PS sowie seitliche Dichtschürzen hinzu. Es konnte sich in ein Luftkissenfahrzeug verwandeln und über das Wasser gleiten.
4 Der Transit-Schlepper
In Dänemark hat die Hafenbehörde von Aarhus eine neue Verwendung für ihren E-Transit gefunden. Ausgestattet mit zwei zusätzlichen E-Motoren unterstützt das Fahrzeug die 3300 Anlegevorgänge pro Jahr.
5 Hier begann alles
Der erste Ford Transit rollte am 9. August 1965 im Werk des Unternehmens im englischen Langley vom Band.
Gewinnspiel: Transit-Story einreichen und Wohnmobil-Reise gewinnen

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Einsendeschluss ist der 7. September. Viel Glück!