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„Jeck im Sunnesching“Kölsche Bands feiern Abschluss der Sommerfestivals

Cat Ballou mit Peter Brings auf der Bühne bei „Jeck im Sunnesching“.

Copyright: Julian Huke Photography

Peter Brings (r.) sang am Samstag (12. September 2026) bei „Jeck im Sunnesching“ in Aachen zusammen mit Cat Ballou den neuen Ohrwurm „Immer för immer“.

Mit einer weiteren Ausgabe von „Jeck im Sunnesching“ wurde in Aachen die Riege der Sommerfestivals beendet. Zehn kölsche Bands brachten die Menge in ausgelassene Stimmung.

Der Übergang vom Sommer in die neue Session verläuft in diesem Jahr wirklich fließend. Bevor in acht Wochen die Karnevalisten wieder zur Höchstform auflaufen, feierten die kölschen Bands am Samstag (12. September 2026) noch einmal „Jeck im Sunnesching“.

Zum zweiten Mal ging das Festival auf dem CHIO-Gelände in Aachen über die Bühne. Rund 10.000 bunt kostümierte Jecke genossen ein über achtstündiges Programm. Zehn Bands steuerten das Gelände an, um ausgelassen mit der Menge zu feiern.

„Jeck im Sunnesching“: 10.000 feiern Sommerfestival in Aachen

Zum Start hatte Moderator Lukas Wachten Kempes Feinest, Planschemalöör und die Hopfenkehlchen auf der Bühne. Danach ging es hochkarätig und emotional weiter. Cat Ballou spielte zunächst die bekannten Hits der vergangenen Jahre.

Zum Finale kam dann Peter Brings mit hinzu und gemeinsam präsentierten sie den neuen Gänsehaut-Erfolg „Immer för immer“. „Wir leben in stürmischen Zeiten. Umso wichtiger ist es, dass wir da zusammenhalten“, sagte Frontmann Oli Niesen zu dem Lied.

Direkt danach übernahm Brings das Geschehen. Und Sänger Peter hatte großen Spaß an einigen Kostümen in der Menge. Eine Gruppe hatte aufgeblasene Kackhaufen-Emojis dabei. „Wenn die Scheiße blau wäre, dann würde alles stimmen“, sagte er lachend zu den Ballons.

Blick auf das Gelände von „Jeck im Sunnesching“ in Aachen.

Copyright: Julian Huke Photography

10.000 Freunde der kölschen Musik feierten auf dem CHIO-Gelände „Jeck im Sunnesching“.

Die Gruppe Stadtrand um den wieder fitten Frontmann Roman Lob bewies, dass sie bereit für das anstehende Konzert im E-Werk am 19. September ist. Nur den neuen Sessionssong wollte die Band noch nicht spielen. An dem wird in den kommenden Tagen noch gearbeitet.

Dafür hatte Kasalla das neue Stück „Ich liebe diese Stadt“ mit im Repertoire. Bassist Sebastian Wagner gönnte sich zu „Pirate“ eine Runde im Schlauchboot über den Köpfen der Menge. Gitarrist Flo Peil musste neidisch zusehen, weil sein Boot derzeit lädiert ist.

Drei Mädels präsentieren ihre Kostüme bei „Jeck im Sunnesching“.

Copyright: Julian Huke Photography

Bei wunderbar sommerlichem Wetter konnten die Jecken ihre Kostüme schon im September präsentieren.

Die Bläck Fööss, Druckluft und Höhner rundeten das bunte Geschehen ab. Im kommenden Jahr pausiert „Jeck im Sunnesching“ in Aachen. Dafür steigt das Festival am 5. Juni 2027 in Münster, am 19. Juni in Köln und am 26. Juni in Hückelhoven.

„Ein weiteres Festival wird noch dazukommen“, deutete Veranstalter Jochen Gasser bereits an. „Zudem haben wir eine weitere Überraschung in petto. Die Stimmung in Aachen war auf jeden Fall wieder großartig. Hoffentlich finden wir 2028 wieder einen Termin.“

Die Grüngürtelrosen beim Auftritt im Tanzbrunnen.
Party-Stimmung im Tanzbrunnen
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