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Emotionales Finale in PhilharmonieHöhner verabschieden ihren Erfolgsproduzenten

Die Höhner verabschieden ihren Produzenten Thomas „Tom“ Brück.

Copyright: Höhner

Emotional wurde es zum Ende des Höhner-Konzerts in der Philharmonie, als die Band ihren langjährigen Produzenten Thomas „Tom“ Brück (M.) verabschiedete.

Die Höhner haben ihre traditionellen Classic-Konzerte in der Philharmonie gespielt. Dabei verabschiedeten sie auch ihren langjährigen Erfolgsproduzenten.

Seit über 30 Jahren ist der Mix aus klassischer Musik und kölschen Songs ein Dauerbrenner der Höhner. Einmal mehr bescherte die Band dem Kölner Publikum am Samstag und Sonntag (29. und 30. August 2026) in der Philharmonie zwei besondere Abende.

Zusammen mit dem 70-köpfigen Ensemble der Jungen Symphonie Köln unter der Leitung von Sebastian Hässy gab es nicht nur Hits, sondern auch lange nicht mehr live gespielte Songs im klassischen Gewand. Titel wie „Nimm Dir die Zeit“, „Kumm loss mer fiere“, „Jlöcksmomente“, „Himmel hoch high“ oder „Die schönste Stross“ waren im Programm.

Höhner spielen zwei Classic-Konzerte in der Kölner Philharmonie

Beide Konzerte standen unter dem Motto „Veränderung“. Patrick Lück: „Wir haben das Gefühl, dass die Welt mal wieder im Wandel ist und vor großen Veränderungen steht. Ob wir wollen oder nicht, Veränderungen sind Teil unseres Lebens. Genau diese Thematik greifen wir in unseren diesjährigen Classic-Konzerten auf.“

Nachdenklich wurde der Frontmann beim Thema „politische Veränderungen“. „Kritik an der amtierenden Regierung mag grundsätzlich berechtigt sein, aber vergessen wir niemals, dass eine Veränderung, die durch Intoleranz, Hass und Gewalt herbeigeführt wird, zu großem Unglück führt.“ Passend dazu erklang der Song „En unserem Hüsje am Rhing sin un blieve mer tolerant, bunt un e bessje verröck.“

Die Höhner nach ihrem Konzert in der Philharmonie Köln.

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Mit stehenden Ovationen wurden die Höhner und die Junge Sinfonie Köln mit ihrem Dirigenten Sebastian Hässy gefeiert.

Mit dem Song „Ming Stadt“, der Lück sehr am Herzen liegt, gingen die Höhner auf den Wandel in der Domstadt ein. „Köln wächst, altert, wird internationaler und fährt mehr Auto denn je. Die Daten zeigen: Es ist bereits viel passiert in Kölle – doch es gibt auch noch viel zu tun. Da lohnt manchmal ein kleiner nostalgischer Blick in die Vergangenheit“, sagt der Frontmann.

Dass sich auch die Höhner in den vergangenen 54 Jahren immer wieder verändert und weiterentwickelt haben, machte die Band mit einem Medley voller alter Hits deutlich. „Man glaubt es kaum, aber die Höhner hatten seit ihrer Gründung bereits 19 Bandmitglieder“, sagt Lück.

Blick in die Philharmonie beim Höhner-Konzert.

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In der Kölner Philharmonie fanden wieder an zwei Abenden die Höhner-Classic-Konzerte statt.

Emotional wurde es zum Ende des Konzerts, als die Band ihren langjährigen Produzenten, Thomas „Tom“ Brück, verabschiedete. „Tom ist der Mann, der durch seine Produktionen unsere größten Hits wie ‚Viva Colonia‘ und ‚Wenn nicht jetzt, wann dann‘ möglich gemacht hat. Peter Werner sagte einmal zu mir: ‚Ohne ihn wären die Höhner nicht da, wo sie sind‘“, sagte Patrick Lück.

Obwohl Tom Brück die vorderste Front der Live-Konzerte verlässt, bleibt er ein „unersetzlicher Teil unserer Höhner-Familie“ und wird die Band im Hintergrund weiterhin unterstützen. „Die Höhner sagen von ganzem Herzen Danke für Jahrzehnte voller Leidenschaft, unvergesslicher Melodien und den perfekten Sound unseres Lebens.“ Musikalisch verabschiedeten sich die Band und das Publikum von Brück mit „Au revoir“.

Michael Kuhl, Nathalie Bergdoll und JP Weber auf der Bühne.
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