Nach der Klau-Welle an Kölns Ladesäulen zieht Betreiber TankE jetzt nach – mit einer Lösung, die Dieben das Handwerk legen soll.
Bis zu 8000 Euro SchadenKlau-Welle! Jetzt rüstet Kölner Anbieter auf

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Ein abgeschnittenes Kabel einer Ladesäule in Köln-Zollstock

Kupferdiebe haben Kölns Ladesäulen zur Zielscheibe gemacht – jetzt schlägt der Betreiber TankE zurück.
Wie EXPRESS.de erfuhr, rüstet das Unternehmen bereits erste Standorte mit einem speziellen Schutz für die Ladekabel aus, der Dieben das Durchtrennen erschweren soll.
Kabel-Klau an E-Ladestationen – TankE rüstet nach
Auf Nachfrage bestätigte ein TankE-Sprecher, dass an mehreren Standorten in Köln bereits ein Kabelschutz-System installiert oder getestet wird.
Das System wird über das eigentliche Ladekabel montiert und soll verhindern, dass Täter mit Werkzeug einfach durchkommen. Laut TankE mussten die Hersteller dafür einige technische Prüfungen durchlaufen, bevor die Lösung zum Einsatz kommen konnte.
Betroffen von den Diebstählen sind ausschließlich Schnellladestationen (DC) – bei ihnen sind die Ladekabel fest an der Säule montiert, anders als bei Normalladestationen (AC), wo Nutzer eigene Kabel mitbringen.
TankE betreibt in Köln aktuell 1330 öffentliche Ladepunkte, davon 184 Schnellladepunkte und 1146 Normalladepunkte. Weitere Anbieter betreiben zusätzliche Ladestationen im Stadtgebiet.

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Mit einem speziellen Kabelschutz werden die E-Ladestationen in Köln vor Kabel-Klau gesichert.
Der Handlungsbedarf ist groß: Wie EXPRESS.de bereits berichtete, ist die Zahl der Kabeldiebstähle in Köln förmlich explodiert – von fünf Fällen im gesamten Jahr 2024 auf rund 60 Fälle allein in den ersten zehn Monaten des Jahres 2025 (Januar bis Oktober).
Laut Angaben des Automobilclubs Verkehr (ACV) liegt der Schaden pro Vorfall bei 5000 bis 8000 Euro, während der Rohstoffwert des gestohlenen Kupfers laut Schätzungen nur rund 50 Euro beträgt.
Beschädigte Ladepunkte führten zu Umwegen und Verzögerungen und könnten „insbesondere bei niedrigem Ladestand die Weiterfahrt erheblich erschweren“, erklärt ein ACV-Sprecher auf Nachfrage. Das nage am Vertrauen: „Wiederholte Ausfälle können deshalb auch das Vertrauen in die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität beeinträchtigen.“
