Viele nehmen Anteil am Schicksal der Kölner Zirkusfamilie Monroe, die Opfer einer Feuerkatastrophe wurde. Sie hat jetzt einen emotionalen Hilferuf veröffentlicht.
Liste der Schäden ist langKölner Zirkusfamilie mit emotionalem Hilferuf nach Katastrophe

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In der Nacht zu Samstag (23. Mai 2026) brannte die Zugmaschine des „Circus Monroe“ in Köln licherloh.

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Der Schock sitzt noch immer tief: Die Zirkusfamilie des kleinen „Circus Charles Monroe“ hat ein Feuerinferno erlebt. Mehrere Fahrzeuge wurden dabei schwerbeschädigt, die wichtige Zugmaschine brannte sogar komplett aus.
Auf Facebook hat die Familie daher jetzt einen Aufruf veröffentlicht. „Unsere Existenz wurde innerhalb weniger Minuten zerstört“, schreibt sie. „Wir brauchen eure Hilfe!“
Katastrophe bei Circus Monroe: mehrere Fahrzeuge schwerbeschädigt
„Nach dem Brand haben uns unzählige Menschen gefragt, wie sie uns unterstützen können“, erzählt die Familie dankbar. Daher hätten sie nun ein Spendenkonto auf der Spendenplattform Gofundme eingerichtet. Dort schildert Junior-Chef Marco Krämer (32) auch noch mal das Drama, das sich in der Nacht zu Samstag (23. Mai 2026) abspielte.
„Mit dem Lkw haben wir nicht nur ein Fahrzeug verloren. Auf ihm befanden sich unser Notstromgenerator für unsere komplette Zeltanlage, wichtige Technik sowie sämtliche Werbeplakate für die laufende Saison. Zusätzlich wurden unser Popcornwagen und einer unserer Pack- und Gerätewagen massiv beschädigt“, listet der 32-Jährige den immensen Schaden auf.
Besonders dramatisch sei gewesen, dass der brennende Lkw unmittelbar neben ihrem Wohnwagen gestanden habe. „Nur durch schnelles Handeln konnten wir noch einige Wagen aus dem Gefahrenbereich fahren und dadurch noch größeren Schaden verhindern. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und verhinderte Schlimmeres“, so Marko Krämer.
Seine Frau hatte die Flammen bemerkt, wie er bereits gegenüber EXPRESS.de erzählte. „Wir sind erst mal froh, dass wir körperlich unversehrt geblieben sind. Das war schon richtiger Horror, der hier stattgefunden hat.“
Nach Feuerkatastrophe in Köln: Zirkus auch durch Besuch helfen
Doch emotional und finanziell habe sie das Ereignis schwer getroffen, erklärt die Familie auf Gofundme. „Aktuell wissen wir nicht, wann wir wieder mit unserem Kinderzirkus weiterziehen können. Neben dem Schock stehen wir nun vor enormen Kosten für Reparaturen, Ersatzfahrzeuge und die gesamte Logistik.“ Vor allem durch den Verlust der Zugmaschine seien ihre Transporte kaum mehr möglich.

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Die Familie in der Manege des Circus Charles Monroe in Köln vor der Feuerkatastrophe.
Mit der Spendenaktion möchten sie einen Teil der entstandenen Schäden auffangen und wieder eine Perspektive aufbauen. Aber nicht nur so, stellt die Familie klar, könne ihnen geholfen werden – sondern auch mit einem Besuch ihrer Vorstellungen. Die nächste Show findet am Pfingstmontag um 11 Uhr statt. Der Zirkus steht in Köln-Sülz, Berrenrather Straße/Ecke Militärringstraße.
„Mit jedem Besuch, jeder Spende, helft ihr uns dabei, weiterzukämpfen“, so die Zirkusfamilie, die sich schon jetzt „für den unglaublichen Zusammenhalt in dieser schweren Zeit“ bedankt.
