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Nach Hype um „Karnevalsmaus“Mit diesem Song geht Druckluft nun an den Start

Gruppenbild der Band Druckluft.

Copyright: Daniela Decker

Die Band Druckluft erlebte in der vergangenen Session den absoluten Durchbruch. Der Song „Karnevalsmaus“ bescherte der Gruppe Platz eins in den Charts.

Was folgt nach dem Mega-Sessionshit „Karnevalsmaus“? Die Band Druckluft hat nun mit „11 von 11“ einen neuen Titel präsentiert, der das Erbe des Nummer-eins-Erfolgs antreten könnte.

Dieser Song hat alles auf den Kopf gestellt. „Karnevalsmaus“ hat das Leben der Brasspop-Band Druckluft komplett geändert: Sessionshit, Platz eins in den deutschen Charts, 160 Auftritte, Preise in Serie.

Aktuell versucht die Gruppe, den Begriff beim Patentamt zu schützen. Weiterhin reibt sich Frontmann Florian Hertel die Augen, weil der Hype nicht abebbt. Über zehn Millionen Streams verzeichnet schon die Originalversion des Titels. Die Partyversion mit Nancy Frank wurde über sieben Millionen Mal aufgerufen.

Druckluft: Rummel um Nummer-eins-Hit „Karnevalsmaus“ nimmt nicht ab

„Wir erhalten weiter extrem viele Anfragen. Viele wünschen sich eine ‚Schützenfestmaus‘ oder eine ‚Ballermannmaus‘. Der Song läuft deutschlandweit.“ Doch das Thema soll nicht verwässert werden. Lediglich zur im Sommer steigenden Fußball-WM wird es „die kleine Schwester der ‚Karnevalsmaus‘ geben“, deutet Hertel an.

Aktuell verbringt Druckluft viel Zeit im Studio, um Nachfolge-Songs zu produzieren. Mit dabei ist auch die neue Posaunistin Svenja, die Trompeter Jonas ersetzt. „Wir sind extrem gespannt, verspüren aber alles außer Druck“, sagt der Sänger zu EXPRESS.de. „Die Stimmung in der Band ist so gut wie noch nie.“

Eins ist schon jetzt klar: „Wir versuchen nicht, die ‚Karnevalsmaus‘ zu kopieren, sondern suchen etwas anderes. Solch eine Nummer schreibt man wohl nur einmal im Leben. Natürlich bleiben wir unserem Sound treu, aber es soll nicht ein Abklatsch werden, daher planen wir auch nicht wieder einen Tanz dazu.“

Florian Hertel von der Band Druckluft auf der Bühne.

Copyright: Daniela Decker

Sänger Florian Hertel hat mit Druckluft die ersten neuen Songs fertig. Nun wird getestet, ob sie das Zeug haben, nach „Karnevalsmaus“ die Fans zu begeistern.

Zwei Titel sind schon bereit, von den Fans getestet zu werden. Für den Sommer hat die Band „Amore und Goodbye“ in petto. Schon jetzt wird bei den Konzerten der Titel „11 von 11“ getestet. „Man merkt erst beim Auftritt, ob es sich rund anfühlt und wir den Titel auch richtig fühlen. Die Reaktionen sind schon sehr gut“, sagt Hertel zufrieden.

Zumindest ein wenig kommt im neuen Song wieder eine Maus vor. „Zu heftig. Ein Alaaf und ich vergess’ mich. Ich bin vier Jahreszeiten lang ’ne graue Maus, doch in der fünften hält mich keiner mehr auf“, heißt es in der Strophe.

Und der Refrain hat direkt Ohrwurmpotential: „Jedes Jahr um 11 Uhr 11, werd’ ich eine 11 von 11. Gläser leer, die Herzen voll, fühl mich sexy raderdoll. Jedes Jahr um 11 Uhr 11, werd’ ich eine 11 von 11. In der ganzen Stadt berühmt, für mein Karnevalskostüm.“

Die Idee hatte der Frontmann, während er im vergangenen Dezember mit den Höhnern auf Weihnachtstour war. Rapper Mo-Torres hat wie bei der „Karnevalsmaus“ wieder die Zeilen dazu geschrieben. „Seine Texte passen einfach extrem gut zu meiner Stimme“, sagt Hertel. „Ich liebe es, wenn die Menschen sich kreativ verkleiden. Und ich finde, dass jeder im Kostüm immer eine 11 von 11 ist.“

Ob „11 von 11“ am Ende wirklich der Sessionshit wird, dürfte sich in den kommenden Wochen und Monaten bei zahlreichen Auftritten zeigen. Höhepunkt wird das große Open Air am 26. Juni im Waldbad Dünnwald. Schon über 1000 Tickets sind dafür weg. Der Druckluft-Hype – er geht rasant weiter.

Micky Nauber singt beim Auftritt auf der Bühne.

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