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„Bin komplett gegen diesen Krieg“ Russischer Radprofi wechselt Nationalität und fährt jetzt als Franzose

Pawel Siwakow mit herausgestrecker Zunge auf de Rennrad.

Pawel Siwakow (Team Ineos Grenadier) am 2. Oktober 2021 beim Giro dell’Emilia.

Es gibt sie, die Russen, die die Kriegs-Politik ihres Landes aufs Schärfste verurteilen: Ein Radprofi hat deshalb jetzt die Nationalität gewechselt.

Der russische Radprofi Pawel Siwakow (24) hat aufgrund des Angriffskrieges gegen die Ukraine die Nation gewechselt. Da der 24-Jährige auch einen französischen Pass besitzt, fährt er künftig unter anderer Flagge. Das teilte sein Team Ineos-Grenadiers am Freitag (4. März 2022) nach der Genehmigung durch den Radsport-Weltverband UCI mit.

„Ich wollte schon länger als Franzose fahren und hatte den Antrag bei der UCI gestellt. Angesichts dessen, was gerade in der Ukraine passiert, wollte ich die Sache beschleunigen“, sagte Radprofi Siwakow.

Pawel Siwakow in Gedanken bei den Ukrainern

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Der Rundfahrt-Spezialist wurde in Italien geboren, seine Eltern zogen nach Frankreich, als er ein Jahr alt war. „Wie ich schon einmal gesagt habe, bin ich komplett gegen diesen Krieg und meine Gedanken sind bei der ukrainischen Bevölkerung“, sagte Siwakow. Er hoffe auf Frieden und ein schnelles Ende des Leidens in der Ukraine.

Die UCI hatte russische und belarussische Teams von allen Rennen und Rundfahrten ausgeschlossen, darunter das Team Gazprom-Rusvelo. Einzelne Profis aus betreffenden Ländern in nicht-russischen oder -belarussischen Teams sind nicht betroffen. Dazu zählen Siwakow und der für das deutsche Team Bora-hansgrohe fahrende Alexander Wlassow. (ubo/dpa)

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