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US OpenStruff verliert in fünf Sätzen – nächster Zverev-Rivale raus

Jan-Lennard Struff schlägt eine Rückhand.

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Jan-Lennard Struff ist bei den US Open ausgeschieden.

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Bitteres Aus für Jan-Lennard Struff. Nach einer 2:1-Satzführung läuft bei den US Open nicht mehr viel zusammen.

Jan-Lennard Struff hat bei den US Open nach starkem Kampf den Einzug in die dritte Runde verpasst. Auch für Tatjana Maria ist das Turnier vorbei.

Der 36 Jahre alte Warsteiner unterlag dem favorisierten Argentinier Francisco Cerundolo mit 7:5, 5:7, 6:4, 2:6, 3:6 und erlaubte sich dabei zu viele Fehler. Damit konnte Struff nicht sein bestes Karriere-Resultat beim Grand-Slam-Turnier in New York wiederholen, damals hatte er das Achtelfinale erreicht.

Struff mit 16 Doppelfehlern

Mitte des vierten Satzes musste Struff am getapten rechten Fuß behandelt werden, im entscheidenden Durchgang hatte der Tennis-Profi sich aber offenbar wieder erholt. Dennoch kassierte er das vorentscheidende Break zum 3:4 und konnte die Partie nicht mehr drehen. Insgesamt leistete sich Struff 16 Doppelfehler – zu viele im Duell mit dem an Nummer 24 gesetzten Cerundolo.

„Er war der bessere Spieler in der zweiten Hälfte des Matches, er hat verdient gewonnen. Aber Kompliment auch an Struffi, mit 36“, lobte TV-Experte Boris Becker bei sporteurope.tv.

Struff war während der US Open vorerst nicht für die Davis-Cup-Zwischenrunde des deutschen Teams gegen Kroatien am 19. und 20. September im westfälischen Halle berufen worden. „Natürlich war es nicht so ein gutes Gefühl, zu hören, dass ich nicht dabei bin“, sagte Struff in New York. „Ich wäre schon gerne dabei gewesen, aber wir haben momentan auch gute Spieler und ein gutes Team.“

Daniel Altmaier und Yannick Hanfmann erhielten neben Alexander Zverev den Vorzug von Teamchef Michael Kohlmann. Bei einer Absage könnte Struff aber doch noch dabei sein.

Derweil hat sich der nächste Mitfavorit aus dem Turnier verabschiedet. Der an Nummer drei gesetzte Kanadier Félix Auger-Aliassime verlor in der zweiten Runde des Grand-Slam-Turniers in New York gegen Karen Chatschanow aus Russland. Beim 7:6 (5:7), 3:6, 2:6, 2:6 wurde der Vierte der Tennis-Weltrangliste nur im ersten Satz seiner Favoritenrolle gerecht und war in der Schlussphase des Matches körperlich sichtlich angeschlagen.

Auger-Aliassime hatte bei den US Open 2025 in der dritten Runde noch gegen Zverev gewonnen. Nun hätten die beiden im Halbfinale aufeinandertreffen können.

Bei diesen US Open war der serbische Grand-Slam-Rekordtitelgewinner Novak Djokovic als weiterer Kandidat auf den Triumph bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Auch der spanische Youngster Rafael Jodar musste bereits in Runde eins die Segel streichen. Er wäre ein möglicher Gegner von Zverev im Viertelfinale gewesen.

Bei den Frauen verpasste Tatjana Maria nach ihrem Sieg über die einstige French-Open-Gewinnerin Jelena Ostapenko die nächste Überraschung. Gegen die 19 Jahre jüngere Tschechin Nikola Bartunkova musste sie sich trotz einer Satzführung mit 7:6 (7:5), 2:6, 3:6 geschlagen geben. Auch im 14. Anlauf gelang es Maria damit nicht, in die dritte Runde von New York einzuziehen.  Nach 2:09 Stunden war die umkämpfte Partie vor den Augen ihrer Familie verloren.

Maria (39), die in diesem Jahr das Finale von Eastbourne erreicht hatte, ist auch im Herbst ihrer Karriere immer wieder für ein Glanzlicht gut – so auch diesmal in New York. Ihr Erstrundenmatch, das mehrfach unterbrochen worden war, gewann sie dank eines weitgehend fehlerlosen Auftritts gegen die an Position 30 gesetzte Lettin Ostapenko. Auch gegen Bartunkova startete Maria gut, doch ab dem zweiten Satz zeigte die talentierte Tschechin ihre Qualität. (are/dpa/sid)

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