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Trotz Millionen-PreisgeldernTennis-Star Zverev packt über Geldsorgen aus

Alexander Zverev wischt sich mit dem Schweißband am Handgelenk über das Gesicht.

Copyright: IMAGO/Sports Press Photo

Alexander Zverev hatte nach einer schweren Verletzung große Geldsorgen.

Obwohl er auf dem Court Millionen scheffelt, drücken ihn massive Ausgaben. So offen hat Alexander Zverev noch nie über seine finanziellen Sorgen gesprochen.

Alexander Zverev hat in seiner Karriere bislang laut ATP fast 60 Millionen Euro allein an Preisgeld verdient. Dennoch plagten ihn vor nicht allzu langer Zeit Geldsorgen.

Wie groß diese wirklich waren, nachdem er einen ganz bitteren Moment auf dem Platz erlebt hatte, hat er nun verraten.

„Das Leben, das ich führe, kann ich jetzt nicht mehr so weiterleben“

Ein Profi-Spieler im Tennis ist praktisch sein eigenes Unternehmen – ein Detail, das viele nicht auf dem Schirm haben. Im Gegensatz zu Fußball-Profis tragen Tennisspieler die Verantwortung für sämtliche Ausgaben.

Dazu zählen Coaches, Physiotherapeuten, Manager und die Reisen um den Globus inklusive Hotels. Laut Alexander Zverev umfasst sein Team aktuell zwölf Mitarbeiter. Das berichtet „FOCUS online“.

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Welch gewaltige Summen dieser Stab verschlingt, ist kaum zu fassen. Gegenüber Jens „Knossi“ Knossalla legte Zverev auf YouTube die unfassbare Rechnung offen. „Mein Leben von den Kosten her ist nicht günstig. Wir sind jährlich im guten siebenstelligen Bereich“, erklärte der 29-Jährige. Genauer gesagt handle es sich um „einige, einige Millionen im Jahr“. 

Zverev betrachtet diese Aufwendungen als notwendiges Investment in seine Performance, damit er auf dem Court Topleistungen abrufen kann. Doch wie zerbrechlich dieses Konstrukt ist, wurde ihm brutal vor Augen geführt, als er 2022 im Halbfinale der French Open gegen Rafael Nadal eine gravierende Verletzung am rechten Sprunggelenk erlitt.

Auf einmal war sein kompletter Lebensstil in Gefahr. „Man überlegt sich dann: Okay, also das Leben, das ich führe, kann ich jetzt nicht mehr so weiterleben, weil das Geld mache ich nicht mehr“, blickte er auf die harte Phase zurück. Dabei ging es ihm nicht allein um teure Annehmlichkeiten. Zverev plagte die Angst, ob er seine Bleibe in Monaco und seinen zwölf Personen starken Stab noch bezahlen könnte, da die fixen Ausgaben während einer Zwangspause einfach weiterlaufen.

Letztendlich zahlte sich das Wagnis für Zverev auf dem Platz aus. Nach einer langen Durststrecke holte er sich 2026 in Paris seinen allerersten Grand-Slam-Titel. Der Einsatz, um dieses Top-Level konstant zu halten, bewegt sich aber weiterhin in Millionenhöhe. (red)

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