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Sinner schreibt GeschichteEr gewinnt das Sunshine Double als Erster ohne Satzverlust

WTA-Tour/ATP-Tour – Miami

Copyright: Rebecca Blackwell/AP/dpa

Schaffte trotz Regens im Finale als achter Spieler das sogenannte Sunshine Double: Jannik Sinner.

Jannik Sinner ist nicht zu stoppen! Der Tennis-Held aus Südtirol dominiert auch in Miami.

Was für eine Machtdemonstration von Jannik Sinner (24)! Der Südtiroler hat seinen Siegeszug durch die USA mit dem Titelgewinn beim Masters-Event in Miami vollendet. Im Finale ließ der Weltranglistenzweite dem Tschechen Jiri Lehecka (24) beim 6:4, 6:4 keine Chance.

Damit krönte Sinner seinen unglaublichen Lauf in den Vereinigten Staaten. Schon zuvor hatte er beim Masters-Wettbewerb in Indian Wells triumphiert. Mit diesem Doppelsieg gelang ihm das begehrte „Sunshine Double“ – als erster Akteur seit Tennis-Ikone Roger Federer im Jahr 2017.

Sinner schreibt Geschichte ohne Satzverlust

Und jetzt kommt der absolute Wahnsinn: Sinner ist der erste Spieler überhaupt, dem dieses Kunststück gelang, ohne einen einzigen Satz abzugeben. Seine Rekordbilanz bei Masters-Turnieren schraubt der Südtiroler damit auf unfassbare 34 gewonnene Sätze in Folge. „Das ist ein ganz besonderer Moment“, sagte ein sichtlich bewegter Sinner nach dem Match. „Ich hätte nie gedacht, dass ich das Sunshine Double gewinnen würde, weil es so schwierig zu erreichen ist.“

Regen-Chaos kann Sinner nicht stoppen

Dabei ließ sich der Italiener nicht mal vom Wetter aus dem Konzept bringen. Das Finale in Florida konnte wegen Regens erst mit über einer Stunde Verspätung beginnen. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, musste die Begegnung nach Sinners Satzgewinn am Anfang des zweiten Durchgangs erneut für mehr als 60 Minuten unterbrochen werden.

Im zweiten, lange Zeit umkämpften Satz holte sich Sinner das vorentscheidende Break zum 5:4 und servierte den Sieg anschließend eiskalt nach Hause. Nach einer reinen Spielzeit von 1:33 Stunden war der Triumph perfekt. Für seinen Gegner Lehecka war es trotz der Niederlage ein riesiger Erfolg: Er stand zum ersten Mal in einem Masters-Finale und klettert auf Platz 15 der Weltrangliste, seine bisher beste Platzierung.

Auf seinem Weg ins Finale hatte Sinner beim 6:3, 7:6 (7:4) gegen Deutschlands besten Tennisprofi Alexander Zverev seinen siebten Sieg in Serie gegen ihn gefeiert. Das Hartplatzturnier war mit insgesamt 9,4 Millionen US-Dollar (rund 8,16 Millionen Euro) dotiert. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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