„Bei dem Modus spiele ich nicht“ Olympia-Sieger Zverev verzichtet auf Prestige-Turnier

Alexander Zverev beim Olympia-Finale gegen Karen Abgarowitsch Chatschanow nach einem Ballwechsel.

Alexander Zverev, hier während des Olympia-Finales am 1. August gegen Karen Chatschanow zu sehen, verzichtet auf eine Teilnahme beim Davic Cup im November.

Bei den Olympischen Spielen in Tokio gewann das deutsche Tennis-Ass Alexander Zverev (24) sensationell die Goldmedaille. Auf den prestigeträchtigen Davis Cup im November verzichtet der 24-Jährige aber – aus ganz bestimmten Gründen.

Köln. Olympiasieger Alexander Zverev wird erneut nicht am Davis Cup (25. November bis 5. Dezember) mit der deutschen Mannschaft teilnehmen.

„Auch ich bin nur ein Mensch und brauche Urlaub. Wir spielen von Januar bis Oktober“, sagte der Hamburger der Sport Bild: „Im November bei diesem Modus werde ich nicht spielen.“

Davis Cup: Seit Modus-Änderungen nahm Zverev nicht mehr teil

Seitdem der Modus des Davis Cups 2019 verändert wurde, nahm Zverev nicht mehr am Wettbewerb teil und kritisierte immer wieder die Änderungen. „Sobald es das alte Format wieder gibt, mit Heimvorteil und einem Duell am Wochenende bin ich dabei“, so Zverev. Bereits im April hatte der 24-Jährige betont, dass sich seine Meinung nicht geändert habe.

Vor zwei Jahren hatte sich eine Investmentfirma um Fußballprofi Gerard Pique die Rechte am Mannschaftswettbewerb gesichert. Seitdem wird der Davis Cup nicht mehr über die Saison verteilt an Wochenenden mit Heim- und Auswärtsspielen in den jeweiligen Ländern ausgespielt, sondern am Ende der Saison in knapp eineinhalb Wochen. (dpa/nb)

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