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Tränen-Staffel bei OlympiaSchwedin nach Überschlag auf einem Ski – auch Betreuer stürzt!

Ebba Andersson niedergeschlagen im Ziel

Copyright: IMAGO/Bildbyran

Ebba Andersson musste nach ihrem Doppel-Sturz getröstet werden.

Sturz-Festival bei der Langlaufstaffel! Vor allem die Schwedin Ebba Andersson erwischte es übel.

Die schwedische Skilangläuferin Ebba Andersson hat in der olympischen Staffel einen mittleren Albtraum durchlebt.

Die dreimalige Weltmeisterin von 2025, die an Position zwei für die Topfavoritinnen ins Rennen gegangen war, stürzte am Samstag in Val di Fiemme gleich zweimal heftig – durch die vielen Schweden-Fans unter den 9000 Zuschauern in Val di Fiemme ging beide Male ein Aufschrei.

Deutsche Startläuferin muss lange getröstet werden

Beim zweiten Sturz überschlug sich Andersson, verlor dabei die Bindung am rechten Ski und musste auf nur einem Ski Richtung Ziel „joggen“.

Kaum zu fassen: Als dann endlich ein Betreuer mit einem Ersatzski Richtung Andersson lief, stürzte dieser ebenfalls und landete kopfüber im Schnee! Mit großem Rückstand übergab die untröstliche Andersson auf Schwedens Topstar Frida Karlsson.

Angeführt von der Doppel-Olympiasiegerin preschte Schweden noch von Platz acht zu Silber hinter Norwegen. Bronze ging an Finnland. Bei Andersson flossen im Ziel Tränen.

Tränen auch in der deutschen Staffel! Wegen eines Einbruchs von Laura Gimmler waren früh alle Medaillenchancen dahin. Mit weit geöffneten Armen nahmen die Teamkolleginnen die schwer geknickte Gimmler in ihrer Mitte, nach dem geplatzten Medaillentraum in einem vogelwilden Staffelrennen spendeten die deutschen Langläuferinnen ausgiebig Trost.

„Wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen“, sagte Katharina Hennig Dotzler nach Platz vier, um dann einen herzlichen Gruß an die Veranstalter hinterherzuschicken: „Die Bedingungen heute waren echt kriminell.“

Beim klaren Triumph Norwegens bei der Tiefschnee-Expedition über 4x7,5 km im verregneten Val di Fiemme blieben die deutschen Frauen zwar als eine der wenigen Nationen ohne Sturz.

Weil aber die routinierte Startläuferin Gimmler kurz vor dem ersten Wechsel weit zurückgefallen war, reichte auch eine grandiose Aufholjagd von Peking-Olympiasiegerin Hennig Dotzler, Helen Hoffmann und der famosen Schlussläuferin Pia Fink nicht mehr zum Podest. Vier Jahre nach der 2022er-Gala droht die deutsche Langlauf-Sparte ohne Medaillen zu bleiben.

„Eigentlich war ich total bereit und hatte voll Bock“, sagte Gimmler mit Tränen in den Augen nach einem der bittersten Rennen ihrer Karriere: „Ich bin gesund, keine Ahnung, woran es gelegen hat. Man läuft hier für das Team, umso mehr tut es weh.“ Vorhalten wollte der Oberstdorferin freilich niemand etwas. „Wir trösten Laura natürlich“, sagte Fink: „Sie hat alles gegeben, muss sich nichts vorwerfen.“ (sid)

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