Olympia-Silber unter dem Hammer Speerwerferin versteigert Medaille – aus traurigem Grund

Die polnische Speerwerferin Maria Andrejczyk präsentiert ihr in Tokio gewonnene Olympia-Silbermedaille.

Die polnische Speerwerferin Maria Andrejczyk gewann in Tokio die Silbermedaille und versteigerte das Edelmetall nun für einen guten Zweck.

Es ist eine große Geste, die bereits eine große Wirkung erzielen konnte: Die polnische Olympia-Teilnehmerin Maria Andrejczyk hat ihre Silbermedaille versteigert, um einem kleinen Jungen eine Herz-OP zu finanzieren.

Suwalken. Die polnische Speerwerferin Maria Andrejczyk (25) hat ihre frisch gewonnene Olympische Silbermedaille von Tokio versteigert und damit einem kleinen Jungen einen großen Teil seiner lebenswichtigen Herz-OP finanziert.

Das Einzelhandels-Unternehmen Zabka Polska bezahlte als Auktions-Gewinner umgerechnet rund 106.000 Euro für die Medaille.

Olympia-Teilnehmerin versteigert Medaille – 90 Prozent der OP-Summe bereits gesammelt

„Ich habe nicht lange gebraucht, um mich zu entscheiden“, schrieb die 25-Jährige bei Facebook: „Eine Medaille ist nur ein Gegenstand, aber sie kann für andere einen großen Wert haben und Leben retten.“

Das Geld kommt dem acht Monate alten Miloszek zugute, der in den USA am Herzen operiert werden soll. Seine Familie, die rund 330.000 Euro aufbringen muss, hat eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Rund 90 Prozent der Summe sind nach Andrejczyks großer Geste bereits zusammengekommen.

Andrejczyk war in Tokio beim Speerwurf-Finale Zweite hinter Liu Shiying aus China geworden. 2018 war bei ihr selbst eine Art Knochenkrebs diagnostiziert worden. (sid/nb)

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